Kategorie: Allgemeines

  • Ein Sieg und zwei Unentschieden am 2. Heimspieltag

    Beim 2. Heimspieltagder Saison mußte sich keine unserer Mannschaften geschlagen geben.

    Die erste Mannschaft kam gegen den direkten Konkurrenten SV Halver zu einem 4:4 Unentschieden.
    Dabei profitierten wir von zwei Siegen an den letzten beiden Brettern durch Andreas Piskorz und Raphael Gall. Verloren haben dagegen Olaf Düber und Michael Meinhardt. Sebastian Send, Uwe Eckardt Matthias Hoffmann und ich erreichten jeweils ein Remis.

    Damit liegen wir mit 5:5 Punkten auf Rang 7 der Tabelle. Alle Mannschaften vor uns haben 6:4 Punkte, ausser Tabellenführer Plettenberg, die auf 7:3 kommen. Hinter uns liegen noch unsere kommenden 3 Gegner Lüdenscheid, Herdecke und Menden.
    Damit ist die Saison noch alles drin: da wir am letzten Spieltag gegen Plettenberg spielen, können wir (rein theoretisch) sogar noch aus eigener Kraft Meister werden (wir haben jetzt schon mehr Brettpunkte als alle Mannschaften mit 6:4 Punkten). Sollten wir aber die nächsten Spiele alle verlieren, steigen wir ab.
    Erklärtes Ziel sind daherr 4 Punkte aus den nächsten 3 Kämpfen, das reicht auf jeden Fall um die Klasse zu halten.

    Die 2. Mannschaft kam zu einem knappen, aber letztlich nie gefährdeten 4,5 : 3,5 Sieg gegen die Hellertaler Sfr. II. An den ersten 3 Brettern gab es 3 ungefährdete Siege durch Stefan Toffanello, Stefan Töpler und Heinz-Roland Send. Dazu kam noch ein Sieg von Roland Brosius und ein Remis von Hans-Wolfgang Dittmann. Damit liegt die 2. Mannschaft jetzt Punktgleich mit Gosenbach und dem C4 Chess Club an der Spitze der Bezirksliga.

    Die 3. Mannschaft spielte gegen den SV Betzdorf-Kirchen 2 : 2
    Unglücksrabe war hier Debütant Klaus Irle, der trotz Mehrturm in ein Matt geriet.
    David Helduser und Florian Schnutz konnten ihre Partien souverän gewinnen, jedoch mußte Martin Schneider sich im Endspiel geschlagen geben. Mit 6 Punkten liegt die Mannschaft in der Kreisliga damit auf einem guten 5. Platz.

  • Unglückliche Niederlage in Bergneustadt

    Obwohl unser Spitzenbrett Sebastian Send (bisher 3 aus 3) ausfiel, und Bergneustadt/Derschlag sicherlich einer der Aufstiegskandidaten in der Verbandsliga ist, verloren wir höchst unglücklich mit 3,5 – 4,5.

    Unsere Aufstellung beinhaltete direkt 3 Überraschungen für die Gastgeber: Neben dem Fehlen von Sebastian (und der damit hinfälligen Vorbereitung der ersten 3 Bretter) boten wir unsere beiden Edelreservisten Matthias Hoffmann und Raphael Gall auf. Und es entwickelte sich von Anfang an ein enger und spannender Kampf.

    Andy kam direkt in den ersten Zügen ziemlich unter Druck, er hatte 2 verbundene Freibauern auf g- und h-Linie gegen sich. Durch einen taktischen Trick kam er nochmals ins Spiel zurück. Am Ende schaffte er es, alle übrigen Bauern zu tauschen und seinen Läufer gegen die beiden gefährlichen Freibauern zu geben. sei Gegner gab noch ein Schach – und Andy gab auf! Er hatte einen Damenverlust gesehen, dem man aber hätte ausweichen können. Die Endstellung war remis, selbst sein Gegner meinte in der Analyse nur: „ich hab auch nicht verstanden, warum er aufgegeben hat“.

    Kurz danach konnte Patrick einen frühzeitig eingesammelten Mehrbauern im Endspiel gegen seinen Lieblingsgegner Thomas Freundlieb (gegen den er nun 1,5/2 hat dieses Jahr) sicher (!!) verwerten.

    Ich übersah in guter Stellung in Zeitnot leider einen Matttrick meines Gegners, ich hatte gerade die Damen getauscht, um meinen Freibauern besser zu verwerten, da musste ich feststellen, das es auch Mattfallen ohne Dame gibt. Ungefähr zeitgleich stellte Uwe sein Endspiel am Spitzenbrett ein. Somit stand es 1-3 gegen uns.

    Olaf und Michael hatten nach der Zeitnot klare Remis-Stellungen und boten auch beide Remis an, welches von den Gegnern angenommen wurde. Somit lagen alle unsere Hoffnungen auf den Reservisten.

    Raphael hatte zwar einen Mehrbauern, konnte diesen jedoch im Turmendspiel leider nicht verwerten. Er versuchte zwar alle Tricks, der Gegner konnte aber alles abwehren, somit auch Remis.

    Matthias hatte zwischenzeitlich eine Gewinnstellung, übersah dann einen Trick des Gegners und landete in einem Endspiel 2 verbundene Freibauern gegen Turm. Dieses war nach längerer Analyse wohl in nahez allen Varianten remis, sein Gegner fand jedoch eine Verlustvariante, somit zumindest noch ein wenig Ergebniskorrektur.

    Nun heißt es kämpfen, in der Verbandsliga haben bisher fast alle Mannschaften 4:4 Punkte. Unser Brettpunktverhältnis ist noch ganz gut, aber es müssen noch 2 Siege her.

  • Einzelergebnisse Aktualisiert

    Ich habe gerade die Seite mit den Einzelergebnissen wieder auf den neusten Stand gebracht.

  • Uwe Eckardt beim Deutschland-Cup

    Im Rahmenprogramm der derzeit stattfindenden Schacholympiade in Dresden findet auch der Deutschland-Cup statt, ein Turnier für Amateure in insgesamt 15 Leistungsgruppen.

    Aus unserem Verein hat sich unser Vorsitzender Uwe Eckardt bei der Vorausscheidung in Wipperfürth für dieses Turnier qualifiziert.
    Das Turnier findet im Swiss-KO Modus statt, d.h. ein K.O. Turnier über 6 Runden, die Verlierer spielen in einer großen Gruppe im Schweizer System die Plätze aus.

    Leider hat es Uwe schon in der ersten Runde im Kampf um den Titel erwischt, er mußte sich mit Schwarz geschlagen geben und kämpft nun im großen Feld um Punkte. Dort hat er heute zunächst ein Remis erreicht.

    Nähere Informationen unter www.deutschlandcup.org
    (nicht erschrecken, die Seite ist so schlecht, Ergebnisse nur in pdf-Format abrufbar; ich denke wenn man soviel Geld in ein Turnier steckt, welches Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erzeugen soll, hätte man vielleicht mal ein paar Euro in einen Webdesigner stecken können….)

  • Halbfinale im Vierer-Pokal erreicht

    Durch einen ungefährdeten 3,5-0,5 Sieg gegen Siegen 2 erreichte die erste Mannschaft am Freitag Abend das Halbfinale im Vierer-Pokal. Den ersten Punkt holte Patrick Scholl an Brett 4, er zerrte den Bezirksspielleiter mitten auf dem Brett in ein undeckbares Mattbild. Den zweiten Punkt besorgte Uwe Eckardt, der an Brett 2 bewies, dass nicht alle Turmendspiele Remis sind. Das 3-0 erzielte ich selbst, ausnahmsweise gelang es mir unfallfrei, positionellen in materiellen Vorteil und diesen in einen Sieg umzuwandeln. Die interessanteste und abwechslungreichste Partie lieferten sich Sebastian Send und Frank Wächtler am Spitzenbrett. Relevant für den Ausgang des Kampfes war das Remis aber nicht mehr.

    Weiter geht es nun am 5.12. gegen die Hellertaler Schachfreunde.