9 Teilnehmer erwerben Bauerndiplom in Ferienspaß-Woche

Montag 8. August 2022 von Jan Alhäuser

Im Rahmen der Ferienspaß-Woche vom 11.07. bis 15.07. durften wir 9-Schacheinsteiger bei uns begrüßen.

Spielerisch konnten die Teilnehmer im Verlaufe der Woche die Figuren und Schachregeln erlernen und Freitag zum Abschluss ihre Bauerndiplome entgegennehmen.

Neben den Gangarten der Figuren gab es auch Einblicke in weiter Details des Schachspiels und so ergab sich ein Abschlussturnier mit oft extrem spannenden Partien. Am Ende konnte sich David knapp als Gesamtsieger durchsetzen.

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Noch freie Plätze im Feriencamp ab dem 11. Juli

Donnerstag 30. Juni 2022 von Jan Alhäuser

Anmeldungen zur Ferienspaß-Woche ab dem 11.07. für Schacheinsteiger sind noch möglich.
Wir freuen uns.

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Ferienspaß: Schachkurs für Einsteiger

Mittwoch 4. Mai 2022 von Jan Alhäuser

Nach einer erfolgreichen Erstausrichtung 2019 bietet der SV Weidenau/Geisweid e.V. in diesem Jahr wieder einen Schachkurs für Einsteiger an.
Die Teilnehmer werden von ausgebildeten Trainern unterrichtet und lernen neben den Gangarten der Figuren auch weitere Spielregeln des Schach-Sports kennen.

Auch für Bewegung ist gesorgt und so können sie Zug um Zug bis zum Ende der Woche ihr Bauerndiplom erwerben.

Information und Anmeldung:
11.07.-15.07.2022  jeweils von 9-12Uhr

Bürgerhaus Geisweid
Schachräume (Altbau Erdgeschoss)
Obere Kaiserstr. 6
57078 Siegen-Geisweid

Anmeldungen und Fragen richten Sie gerne an:

Schachverein Weidenau/Geisweid e.V.
Jan Alhäuser, Tel. 0176/45745854
ferienspass@weidenau-geisweid.de

Download des Anmeldeformulars:

Das gesamte Ferienspass-Angebot der Stadt Siegen: https://www.unser-ferienprogramm.de/siegen/programm.php

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Wiederaufnahme des Jugendtrainings

Freitag 29. April 2022 von Jan Alhäuser

Ab Samstag, den 07. Mai 2022 nehmen wir das Jugendtraining wieder auf. Wie gewohnt von 14 Uhr bis 15:30. 

Zum Warmwerden werden wir leicht anfangen um alle -ob zwischenzeitlich besonders aktiv oder eben nicht- den widereinstieg möglichst leicht zu machen. 

Wir freuen uns.

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Beginn der freiwilligen Ligen

Montag 1. November 2021 von Michael Meinhardt

Anderthalb Jahre nach den letzten Mannschaftskämpfen startete am Wochenende der freiwillige Spielbetrieb unter der Federführung des Schachverbands Südwestfalen. Dieser Sonderweg des Verbandes mit Unterstützung aller Bezirke bezweckt, dass einerseits ein Spieltrieb angeboten wird, andererseits aber durch etwaige weitere Unwägbarkeiten der Pandemie Auf- und Abstiegsentscheidungen nicht abseits der Bretter getroffen werden müssen. Daher wurden zwei Ligensysteme auf freiwilliger Basis geschaffen, ein Ligensystem mit nahezu normaler Turnierbedenkzeit und ein zweites Ligensystem mit der Schnellschach-Bedenkzeit von 25 Minuten pro Partie zzgl. 30 Sekunden pro Zug. Für den Turnierbetrieb („T-Ligen“) stellt unser Verein zwei Mannschaften, im Schnellschach („S-Ligen“) sind wir sogar mit drei Mannschaften am Start.

Zum Auftakt der T-Ligen musste die erste Mannschaft nach Lennestadt reisen. Aufgrund einer missverständlich beschilderten Vollsperrung machten wir zunächst eine kleine Sauerlandrundfahrt und kamen erst um kurz nach zwei am Spiellokal in Lennestadt-Meggen an. Die Freiwilligkeit der Liga unterstreichend hatten unsere Gastgeber dankenswerterweise gewartet. Vor dem Beginn des Kampfes durchliefen wir die für diese Saison geltenden Routinen des Hygienekonzepts (3G-Nachweis, Kontaktdatenerfassung, Hinweis auf die Maskenpflicht abseits des Brettes), dann ging es mit der Aufstellung Michael Meinhardt, Alex Boyko, Arne Peutz und Daniel Boushmelev erstmals seit anderthalb Jahren wieder im Turniermodus an die Bretter.

Alex am Zug
Arne nicht am Zug

Die Umstellung von impulsivem Ziehen in 2D und längerem Nachdenken mit Notationspflicht in 3D fiel mir leichter, als ich es befürchtet hatte. Zumindest hatte ich durch regelmäßiges Blitzen auf unseren Spielabenden nicht den haptischen Kontakt zu den Figuren verloren, mir war auch noch gegenwärtig, dass ich bei der Rochade auch den Turm selbst ziehen muss, weil er nicht automatisch über den König springt. Ich wählte mit Weiß einen zurückhaltend aussehenden Aufbau, was meinen Gegner dazu veranlasste, durch das Opfer seines e-Bauern selbst aktiv zu werden. Dies öffnete mir allerdings die f-Linie, auf der ich durch einen taktischen Trick über den schwarzen König herfallen und diesen nach 16 Zügen und etwas mehr als einer Stunde zur Strecke bringen konnte.

Kurze Zeit später remisierte Daniel souverän mit den schwarzen Steinen in einer allerdings wenig spannenden Partie.

Ebenfalls mit Schwarz war Alex in eine beengte Lage geraten, die sein Gegner aber mit schlechterer Entwicklung und einem Zentralkönig bezahlte. Alex drang schließlich mit einem Figurenopfer zum gegnerischen König durch und entschied somit den Mannschaftskampf zu unseren Gunsten.

Arne hatte ich mit Weiß eine aktive Stellung erarbeitet, sowohl mit Chancen gegen den schwarzen König als auch mit Spiel gegen den Damenbauern-Isolani. Als die Zeit knapp wurde, hatte Arne die Wahl zwischen dem Isolani und einem Angriff auf den König. Arne entschied sich, den Isolani zu verspeisen, was seinem Gegner aber ungeahnte Aktivität ermöglichte, die Arne schließlich nach einem taktischen Übersehen eine Figur kostete. Ob der direkte Königsangriff erfolgversprechender war, konnte die Analyse nicht abschließend klären.

Die zweite Mannschaft trat mit der Aufstellung Stephan Toffanello, Manuel Johannes, Christian Haßler und Sebastian Schmidt daheim gegen Niederfischbach an.

Durch einen Sieg von Stephan und eine Niederlage von Sebastian stand es schnell 1-1. Christian hatte sich mit Schwarz kompromisslos auf den weißen König geworfen, wurde aber trocken ausgekontert, 1-2.

Weit über vier Stunden dauerte die längste Partie des Tages. Mehrfach wechselte die Stellungsbewertung, bevor Manuel schließlich ein Endspiel mit einem Springer gegen einen Turm verteidigen musste. Sein Gegner stocherte noch lange nach dem Gewinn, aber Manuel hielt das Remis fest. Leider reichte das nicht für den Mannschaftskampf, der mit 1,5-2,5 verloren ging.

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