Zweite Mannschaft nimmt die erste Hürde auf dem Weg zum Aufstieg

Montag 5. November 2018 von Daniel Mohr

Nach einem relativ lockerem Aufgalopp gegen nur 6 Spieler des SC Burbach, der mit 6-2 gewonnen wurde, hatte die zweite Mannschaft bereits in der 2. Runde die erste nennenswerte Hürde in der Bezirksliga auf dem Weg zum ersten Platz zu nehmen: die zweite Mannschaft der Hellertaler Schachfreunde stellt in Bestbesetzung einen ernst zu nehmenden Gegner da und ist hinter Siegen 2 vermutlich die drittstärkste Mannschaft der Liga.

Nominell gingen beide Mannschaften in Bestbesetzung an die Bretter. Allerdings weilte unser passives Mitglied Rolf Haßler im Urlaub in Griechenland, so dass das erste Brett der Hellertaler unbesetzt blieb und wir bereits bei Kampfbeginn mit 1-0 in Führung lagen. Da wir nominell an allen Brettern mit leichten DWZ-Vorteilen ausgestattet waren, war die Kampfdevise nun erst Recht: Bälle flach halten und den Gegnern Fehler ermöglichen.

Und den Matchplan haben wir dann auch im Prinzip umgesetzt: bereits früh zeichneten sich an den Brettern von Alex und Stefan Vorteile ab, auch Arne, Heinz-Roland und Jochen erarbeiteten sich eine gute Stellung, schlecht stand niemand. Es dauerte zwar eine Weile, bis die ersten weiteren Punkte eingefahren werden konnten, aber dann ging es Schlag auf Schlag: Jochens Gegner Kron Rahimi stellte einen Turm ein, Alex schob die Stellung von Edwin David zusammen und Arne gewann im Angriff gegen Anita Rahimi. Lediglich Heinz-Roland musste sich gegen Pranvera Rahimi mit einem Remis zufrieden geben, da diese in eigentlich schlechter Stellung mittels eines Angriffes eine Stellung herbei führen konnte, in der niemand mehr Fortschritte unternehmen konnte, die nicht nach hinten losgegangen wären.

Damit war aber der Mannschaftssieg gesichert, und die Tatsache, das Tim kurz zuvor eine Figur eingestellt hatte, weil er einen Bauern geschlagen hatte, an dem ein Schild hing „nimm mich nicht, ich bin vergiftet“. Auch Frank geriet dann auf einmal doch noch in einen Angriff von Holger Siebel, welcher ihn eine Figur kostete.

Zu guter Letzt konnte Stefan seinen Mehrbauern, den er bereits seit einigen Stunden Spielzeit gegen Alex Schwier verwaltete, in einen ganzen Punkt verwandeln, und damit den Endstand von 5,5 – 2,5 herstellen.

Damit liegen wir nun Punktgleich mit Siegen 2 und Gosenbach-Eiserfeld an der Tabellenspitze. Der große Showdown gegen Siegen 2 findet im Januar statt. Allerdings müssen die anderen Kämpfe natürlich auch alle erst noch gewonnen werden.

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12. Geisweider Blitz-Grand-Prix

Mittwoch 26. September 2018 von Daniel Mohr

Neu: 3 min pro Spieler und Partie zzgl. 2 sek pro Zug.

Gespielt wird je nach Teilnehmerzahl jeder gegen jeden oder ca. 16 Runden Schweizer System.

Wann?

Geplante Termine sind am

Fr. 28.09.18, Fr. 16.11.18, Fr. 01.02.19, Fr. 15.03.19, Fr. 07.06.19

Hinzu kommen das Weihnachtsblitz am Freitag, 21.12.2018

und das Osterblitz am

Gründonnerstag, 18.04.2019.

Beginn jeweils pünktlich um 20 Uhr (Meldeschluss 19.45)!

Wo?

Im Vereinsheim des

SV Weidenau/Geisweid e.V.:

Bürgerhaus Geisweid,

Obere Kaiserstraße 6, 57078 Siegen

Startgeld?

Das Startgeld beträgt 2 €.

Das Geld landet komplett im Gesamt-Jackpot.

Beim Weihnachts- und Osterblitz beträgt das Startgeld 4 €.

Zum Weihnachtsblitz kann alternativ ein Geschenk mitgebracht werden.

Punkteregelung?

Der Tagessieger erhält 10 Punkte, der Zweite 9 usw. Jeder angetretene Spieler erhält mindestens einen Punkt. Bei den „Masters-Turnieren“ an Weihnachten und Ostern gibt für den Sieger 15 Punkte, der Zweite erhält 14, der Dritte 13, der Vierte 12, der Fünfte 11 usw. Jeder Spieler kann nur 5 Turniere in die Gesamtwertung einbringen.

Preise?

Der Gesamtsieger nach 7 Turnieren bekommt 30% des Jackpots, der Zweite 25%, der Dritte 20%, der Vierte 15% und der Fünfte 10%.

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Erste Mannschaft steigt (endlich) in die NRW-Klasse auf!

Freitag 6. Juli 2018 von Michael Meinhardt

Nach drei vergeblichen Anläufen in Folge hat es die erste Mannschaft nun endlich geschafft und ist in die NRW-Klasse aufgestiegen!
Durch unsere Neuzugänge Bernd Donner, Frank Wächtler und Olena Hess waren wir als Favorit in die Saison gegangen, aber ein Spaziergang war es erwartungsgemäß nicht. Dies zeigte sich schon in der ersten Runde, in der bei den traditionell unbequem zu spielenden Hochsauerländern aus Velmede/Bestwig „nur“ ein knapper 4,5-3,5 Sieg heraussprang.

Der Matchwinner in Velmede und Fotograf aller Bilder des Berichtes: Uwe Eckardt

Mit demselben Ergebnis schlugen wir in der zweiten Runde auch Bergneustadt/Derschlag und waren uns sicher, dass unser „Saisonglück“ nun aufgebraucht war.

Olaf Düber hielt ein schwieriges Endspiel Remis und somit den Sieg in Bergneustadt fest

Die dritte Runde brachte einen ungefährdeten 6,5-1,5 Sieg gegen die Hellertaler SF.

Andreas Piskorz punktete nicht nur gegen Hellertal voll


Patrick Scholl gewann kampflos in Hellertal

Ein „Big Point“ gelang uns in der vierten Runden gegen die bis dato ebenfalls verlustpunktfreien Märkischen Springer Halver-Schalksmühle. Beim Stand von 3,5-3,5 zeigte Johannes Karthäuser uns und seinem Gegner Alex Browning, dass nicht alle ungleichfarbigen Läuferendspiele Remis sind und bewahrte uns die weiße Weste.

Die vielleicht wichtigste Partie der Saison, Johannes Karthäuser mit Weiß gegen Alex Browning



Weniger spektakulär verliefen die Remispartien von Sebastian Send und Michael Meinhardt

Nachdem in der fünften Runde die SG Lüdenscheid klar mit 6,5-1,5 besiegt wurde, ging es in der sechsten Runde zum Lokalderby nach Siegen. Die Nachbarn rüsteten auf und brachten am achten Brett eine Nachmeldung im 2200er Elobereich zum Einsatz. Olaf Düber aber konnte alle Gewinnversuche abwehren und sicher remisieren. Somit brachten uns die Siege von Bernd Donner und Olena Hess bei Niederlagen von Michael Meinhardt und Patrick Scholl ein 4-4, womit wir die Tabellenspitze weiter behaupten konnten.

Die vollen Punkte im Nachbarschaftsduell holten Olena Hess und Bernd Donner

Die siebte Runde brachte einen ungefährdeten 5-3 Sieg gegen KS Hagen/Wetter. Dadurch wiesen wir nach Patzern der Konkurrenz vor den letzten beiden Runden ein Drei-Punkte-Polster auf.
Den ersten Matchball in Hemer konnten wir direkt sicher verwandeln! Es kam uns hier sicherlich zugute, dass die starke Hemeraner Jugendmannschaft zeitgleich in der NRW-Liga aktiv war und eine von uns befürwortete Verlegung des Kampfes nach hinten vom Spielleiter untersagt wurde. Hemer war somit gezwungen mit vier schwächeren Ersatzleuten anzutreten, was uns den 6,5-1,5 Sieg deutlich vereinfachte.

Frank Wächtler holte in Hemer den entscheidenden Punkt zum Aufstieg

Für uns war daher die letzte Runde ein Schaulaufen, aber unser Gegner aus Schwerte hatte noch theoretische Bedenken, hinter die Hellertaler SF auf den achten und somit einen Abstiegsplatz abzurutschen. Wir versprachen den Bezirkskollegen, den Kampf auszuspielen, was wir auch taten, aber der 5,5-2,5 Sieg unsererseits half den Süd-Siegerländern nicht mehr.
Wir beendeten die Saison somit mit lediglich einem abgegebenen Mannschaftspunkt vier Punkte vor dem Siegener SV. Unsere 47,5 Brettpunkte waren 7,5 mehr als der Lokalrivale auf die Bretter brachte.
Topscorerin war Olena Hess, die in ihrer ersten Saison für unseren Verein 6,5 Punkte aus sieben Partien erzielte!

Das Siegerteam bestand aus (oben von links) Frank Wächtler (3,5/6), Sebastian Send (5,5/9), Patrick Scholl (3/6), Uwe Eckardt (3,5/6), Michael Meinhardt (5/7), Olaf Düber (5/8), (unten von links) Johannes Karthäuser (5/9), Olena Hess (6,5/7) und Andreas Piskorz (5,5/7). Es fehlt Bernd Donner (5/7).

In der nächsten Saison können wir uns somit erstmals in der NRW-Klasse präsentieren. Aufgrund einer Ligareform zur Saison 2019/2020 sind wir sogar „unabsteigbar“ und können uns auf zwei Jahre auf NRW-Ebene einrichten.

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Jugendmannschaft wird Vizemeister in Südwestfalen

Sonntag 25. März 2018 von Jan Alhäuser

Am 17.03.18 empfing unsere Jugendmannschaft zum Sasionabschluss Halver-Schalksmühle II. Da ich leider nicht dabei sein konnte und Partien eintippen, hier diesmal etwas knapper, quasi nur Ergebnisse, der etwas Grippe- und Termin-geschwächten Teams.

Spieler (Heim)DWZErg.Erg.DWZSpieler (Gast)
Alhäuser, Tim1652101396Leonidas,Robert
Ebener, Leon1650011448Laufer,Maximilian
Johannes, Manuel1326101111Bober, Tim
Alhäuser, Jan1175-+879Wiebe, Cedic
Boushmelev, Daniel1175-+986Bober, Marc
Utsch, Tom10970Bober, Luca

Trotz des anfänglichen 0:2 Rückstandes konnten wir in Person von Manuel und Tom früh auf Ausgleich stellen. So schien die Hoffnung auf einen Sieg mit den klar Favorisierten Brettern 1 und 2 durchaus nicht unrealistisch. Tim gewann schließlich auch und konnte so das Unentschieden sichern, dass mit Leons Niederlage immerhin zum 3:3 reichte.

Quasi Punktlandung damit blieben wir punktgleich mit Halver, haben aber insgesamt mehr Brettpunkte erspielt.

Somit Saisonergebnis: Vizemeister. Ein starkes Resultat, an dem wohl alle Beteiligten viel Spaß hatten.

Und auch wenn der Berichterstatter selbst leider langsam zu alt wird zum spielen, gibt es noch Ziele: Mindestens selbigen Titel beim Jugend-Verbands-Mannschafts-Blitz holen und viel wichtiger!: nächstes Jahr wieder eine Jugendmannschaft aufstellen.

 

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Ennepe Süd wird Favoritenrolle gerecht

Donnerstag 18. Januar 2018 von Jan Alhäuser

Am 13.01.18 ging es für unsere Jugendmannschaft zu Ligafavorit Ennepe Süd, da Tim, Felix und Manuel fehlten waren die Chancen auf eine Überraschung rapide gesunken, trotzdem wollten wir es zumindest probieren Ennepe zu ärgern. Inwiefern dies funktioniert hat darf unterschiedlich bewertet werden. Immerhin haben wir Ennepe den ersten halben der Saison abgeknüpft. Und wir hätten durchaus auch noch etwas mehr holen können.

Spieler (Heim)DWZErg.Erg.DWZSpieler (Gast)
Arakelian,Aik1946101650Ebener, Leon
Nasoyan,Maksim1911101432Weiß, Melvin
Ostra,Noah1734101326Heinzmann, Noah
Diegel,Yannick1344101223Heinzmann, Gian Luca
Beller,Antony1313101175Alhäuser, Jan
Seidler,Till1262½½969Boushmelev, Daniel

Der Bericht beginnt mit der klaren Partie des Tages von Melvin und Maxim an Brett zwei.

Nach 8. … e5

folgten in der obiger Position nun 10 Schlagzüge am Stück!!

(9. cxd5 exd4 10. dxc6 dxc3 11. Cxd7 cxb2 12. Lxb2 Lxd7 13. Lxf6 gxf6 )

Jetzt ist das Brett schon deutlich leerer, aber Melvin steht hier nun leider schlecht und die Spannung verschwindet auch nicht mehr.

Hier hat Schwarz nach 19. Lxh7+? das etwas inexakte Kg8-h8 gespielt. Der Plan wäre aber auch nach Kg7 der gleiche: Den weißen Läufer fangen.

Der Plan funktioniert schließlich und Melvin konnte im 24. Zug den Läufer schlagen, auch wenn Maxim zwischendurch die Chance gehabt hätte im Gegenzug den schwarzen Läufer zu gewinnen oder alternativ den eigenen zu decken, einfach war dies aber nicht.

Schließlich erlangt Schwarz sogar deutlichen Vorteil, aber ein Blick auf die Stellung verrät, dass hier nichts einfach sein konnte:

Etwas später wich Maxim sogar einer Zugwiederhohlung aus, gab dafür einen Bauern und stand nun glatt auf Verlust, und mitten in einem Mattangriff!

Korrekt wären hier 36. … e4 oder Lf1+. Nach e4 wird Weiß auf h1, nach Lf1+ auf a1 Matt. Beide Varianten sind fern von einfach und beinhalten jeweils ein schönes Damenopfer auf d8, wenn sich der d6-Turm in die Verteidigung der ersten Reihe wirft.

Auch Melvins Variante birgt aber theoretisch noch großen Vorteil: 36. … De7 37. De3 Db7+ 38. Kh3 Ff1+ 39 Kh4 Db4+ 40. f4 Tb2? Womit der letzte Fehler der Partie leider auf Melvins Seite lag.

Für Weiß gibt es hier nur Dxe5+ (alles andere verliert) und nun droht auf einmal weiß Matt.

41. Dxe5+ Txh2+ 42. Kg5 Tg7+ 43. Dxg7! Kxg7 und jetzt hilft der weiße Monarch höchst selbst beim Mattsetzen! 44. T6d7+ und Melvin musste eine  hart umkämpfte Partie aufgeben.

 

Der Rest von uns war schon lange vor Melvin fertig, der unsere Abreise auf spannende Weise um gute zwei Stunden hinauszögerte.

Daniel an Brett sechs spielte als vorletzter noch und konnte seinem Gegner schließlich durch einfaches anbieten ein Remis abringen, er hatte eine glatte Minusfigur aber zumindest die Drohung eines Dauerschachs.

An Brett fünf hatte ich einen wenig überzeugenden Angriff meinerseits überschätzt und schließlich ein Doppelschach meines  Gegners vollkommen falsch berechnet. Ergebnis war ein Todbringendes Mattnetz.

Gian-Luca hatte frühzeitig einen Springer verloren, sein Gegner hatte diesen mit dem einem fianchetto-Läufer an den Turm auf a8 gefesselt und das arme Tier auf c6 schließlich mit dem weit vorgerückten b-Bauern angegriffen. Obwohl Gian-Luca noch einige Fuddelchancen im Endspiel probierte spielte sein Gegner die Partie sehr souverän zu ende.

Am dritten Brett hatte Noah ebenso wie Melvin und Leon zu beklagen einem 400 Punkte stärkeren Gegner zu begegnen und musste bereits nach 25 Zügen die Segel streichen.

Da Tim krank war wurde Leon die –wenig beneidenswerte- Aufgabe zu Teil an Brett eins gegen Aik zu spielen.  Dieser schob Leon zusammen, bis dieser schließlich aufgrund eines sehr fortgeschrittenen Bauern seinen Springer nicht mehr ausreichend decken konnte.

Vorerst bleiben wir trotzdem Ligazweiter und haben am nächsten Spieltag frei und dürfen gemütlich zusehen was die Konkurrenz so macht.

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