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Jugendmannschaft wird Vizemeister in Südwestfalen

Sonntag 25. März 2018 von Jan Alhäuser

Am 17.03.18 empfing unsere Jugendmannschaft zum Sasionabschluss Halver-Schalksmühle II. Da ich leider nicht dabei sein konnte und Partien eintippen, hier diesmal etwas knapper, quasi nur Ergebnisse, der etwas Grippe- und Termin-geschwächten Teams.

Spieler (Heim)DWZErg.Erg.DWZSpieler (Gast)
Alhäuser, Tim1652101396Leonidas,Robert
Ebener, Leon1650011448Laufer,Maximilian
Heinzmann, Noah1326101111Bober, Tim
Alhäuser, Jan1175-+879Wiebe, Cedic
Boushmelev, Daniel1175-+986Bober, Marc
Utsch, Tom10970Bober, Luca

Trotz des anfänglichen 0:2 Rückstandes konnten wir in Person von Manuel und Tom früh auf Ausgleich stellen. So schien die Hoffnung auf einen Sieg mit den klar Favorisierten Brettern 1 und 2 durchaus nicht unrealistisch. Tim gewann schließlich auch und konnte so das Unentschieden sichern, dass mit Leons Niederlage immerhin zum 3:3 reichte.

Quasi Punktlandung damit blieben wir punktgleich mit Halver, haben aber insgesamt mehr Brettpunkte erspielt.

Somit Saisonergebnis: Vizemeister. Ein starkes Resultat, an dem wohl alle Beteiligten viel Spaß hatten.

Und auch wenn der Berichterstatter selbst leider langsam zu alt wird zum spielen, gibt es noch Ziele: Mindestens selbigen Titel beim Jugend-Verbands-Mannschafts-Blitz holen und viel wichtiger!: nächstes Jahr wieder eine Jugendmannschaft aufstellen.

 

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Ennepe Süd wird Favoritenrolle gerecht

Donnerstag 18. Januar 2018 von Jan Alhäuser

Am 13.01.18 ging es für unsere Jugendmannschaft zu Ligafavorit Ennepe Süd, da Tim, Felix und Manuel fehlten waren die Chancen auf eine Überraschung rapide gesunken, trotzdem wollten wir es zumindest probieren Ennepe zu ärgern. Inwiefern dies funktioniert hat darf unterschiedlich bewertet werden. Immerhin haben wir Ennepe den ersten halben der Saison abgeknüpft. Und wir hätten durchaus auch noch etwas mehr holen können.

Spieler (Heim)DWZErg.Erg.DWZSpieler (Gast)
Arakelian,Aik1946101650Ebener, Leon
Nasoyan,Maksim1911101432Weiß, Melvin
Ostra,Noah1734101326Heinzmann, Noah
Diegel,Yannick1344101223Heinzmann, Gian Luca
Beller,Antony1313101175Alhäuser, Jan
Seidler,Till1262½½969Boushmelev, Daniel

Der Bericht beginnt mit der klaren Partie des Tages von Melvin und Maxim an Brett zwei.

Nach 8. … e5

folgten in der obiger Position nun 10 Schlagzüge am Stück!!

(9. cxd5 exd4 10. dxc6 dxc3 11. Cxd7 cxb2 12. Lxb2 Lxd7 13. Lxf6 gxf6 )

Jetzt ist das Brett schon deutlich leerer, aber Melvin steht hier nun leider schlecht und die Spannung verschwindet auch nicht mehr.

Hier hat Schwarz nach 19. Lxh7+? das etwas inexakte Kg8-h8 gespielt. Der Plan wäre aber auch nach Kg7 der gleiche: Den weißen Läufer fangen.

Der Plan funktioniert schließlich und Melvin konnte im 24. Zug den Läufer schlagen, auch wenn Maxim zwischendurch die Chance gehabt hätte im Gegenzug den schwarzen Läufer zu gewinnen oder alternativ den eigenen zu decken, einfach war dies aber nicht.

Schließlich erlangt Schwarz sogar deutlichen Vorteil, aber ein Blick auf die Stellung verrät, dass hier nichts einfach sein konnte:

Etwas später wich Maxim sogar einer Zugwiederhohlung aus, gab dafür einen Bauern und stand nun glatt auf Verlust, und mitten in einem Mattangriff!

Korrekt wären hier 36. … e4 oder Lf1+. Nach e4 wird Weiß auf h1, nach Lf1+ auf a1 Matt. Beide Varianten sind fern von einfach und beinhalten jeweils ein schönes Damenopfer auf d8, wenn sich der d6-Turm in die Verteidigung der ersten Reihe wirft.

Auch Melvins Variante birgt aber theoretisch noch großen Vorteil: 36. … De7 37. De3 Db7+ 38. Kh3 Ff1+ 39 Kh4 Db4+ 40. f4 Tb2? Womit der letzte Fehler der Partie leider auf Melvins Seite lag.

Für Weiß gibt es hier nur Dxe5+ (alles andere verliert) und nun droht auf einmal weiß Matt.

41. Dxe5+ Txh2+ 42. Kg5 Tg7+ 43. Dxg7! Kxg7 und jetzt hilft der weiße Monarch höchst selbst beim Mattsetzen! 44. T6d7+ und Melvin musste eine  hart umkämpfte Partie aufgeben.

 

Der Rest von uns war schon lange vor Melvin fertig, der unsere Abreise auf spannende Weise um gute zwei Stunden hinauszögerte.

Daniel an Brett sechs spielte als vorletzter noch und konnte seinem Gegner schließlich durch einfaches anbieten ein Remis abringen, er hatte eine glatte Minusfigur aber zumindest die Drohung eines Dauerschachs.

An Brett fünf hatte ich einen wenig überzeugenden Angriff meinerseits überschätzt und schließlich ein Doppelschach meines  Gegners vollkommen falsch berechnet. Ergebnis war ein Todbringendes Mattnetz.

Gian-Luca hatte frühzeitig einen Springer verloren, sein Gegner hatte diesen mit dem einem fianchetto-Läufer an den Turm auf a8 gefesselt und das arme Tier auf c6 schließlich mit dem weit vorgerückten b-Bauern angegriffen. Obwohl Gian-Luca noch einige Fuddelchancen im Endspiel probierte spielte sein Gegner die Partie sehr souverän zu ende.

Am dritten Brett hatte Noah ebenso wie Melvin und Leon zu beklagen einem 400 Punkte stärkeren Gegner zu begegnen und musste bereits nach 25 Zügen die Segel streichen.

Da Tim krank war wurde Leon die –wenig beneidenswerte- Aufgabe zu Teil an Brett eins gegen Aik zu spielen.  Dieser schob Leon zusammen, bis dieser schließlich aufgrund eines sehr fortgeschrittenen Bauern seinen Springer nicht mehr ausreichend decken konnte.

Vorerst bleiben wir trotzdem Ligazweiter und haben am nächsten Spieltag frei und dürfen gemütlich zusehen was die Konkurrenz so macht.

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Jetzt neu: Amazon Smile

Donnerstag 6. Juli 2017 von Daniel Mohr

Der Einkauf bei Amazon Smile ist genauso, wie ein normaler Einkauf bei Amazon. Einziger Unterschied ist, dass unserem Verein ein kleiner Anteil vom Umsatz zu Gute kommt.

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Größte Pokalsensation seit Vestenbergsgreuth

Montag 3. April 2017 von Michael Meinhardt

Am vergangenen Wochenende reiste die erste Mannschaft nach Sankt Augustin, um an der Vorrunde im NRW-Viererpokal teilzunehmen. Neben dem Gastgeber SV Turm Sankt Augustin waren noch die Bergischen Schachfreunde und der große Favorit, der amtierende deutsche Mannschaftsmeister und Titelverteidiger im NRW-Pokal die SG Solingen vor Ort. Das Los bescherte uns am Samstag die uns bereits aus der Vorrunde vor vier Jahren bekannten Bergischen Schachfreunde. Wie damals in Bergneustadt entwickelte sich auch hier ein spannender Kampf. Zunächst musste Uwe Eckardt am vierten Brett seine Gewinnambitionen gegen Oswald Gutt einstellen und bei ungleichfarbigen Läufern ins Remis abwickeln.
Den Führungstreffer erzielte Johannes Karthäuser mit Weiß am zweiten Brett gegen Harm-Wulf Thelen. Johannes erzwang eine schwarzfeldrige Schwäche in der schwarzen Königsstellung, Thelen konnte nur zusehen, wie Johannes dies mit dem Manöver Ta1-e1-e3-g3xg6 und undeckbarem Matt auf g7 ausnutzte.
Auch am ersten Brett sah es nach einem vollen Punkt für uns aus, Sebastian Send hatte gegen Stefan Bosbach eine Qualität gewonnen, musste diese aber kurz vor der Zeitkontrolle zurückgeben. In dem entstandenen Endspiel mit Turm und Läufer auf Bosbachs Seite gegen Turm und Springer bei Sebastian bei beiderseits drei Bauern hatte ich aus der Ferne noch Verlustgefahr gesehen, aber die Spieler sahen dies anders und wickelten ins Remis ab, womit unser Sieg aufgrund der Berliner Wertung feststand.
Daher kann ich glücklicherweise meine Leistung unter den Tisch fallen lassen, ich vergab binnen weniger Züge im Mittelspiel eine klar bessere Stellung und fand mich in einer passiven Ruine wieder. Zum Glück konnte ich in ein remises ungleichfarbiges Läuferendspiel abtauschen und somit immerhin einen halben Punkt beitragen.
Erwartungsgemäß setzte sich Solingen gegen den Gastgeber durch, sodass es am Sonntag zum Showdown gegen den deutschen Meister kam. Wir rotierten an Brett vier und brachten Patrick Scholl ins Spiel, um seine Theoriekenntnisse auf GM-Niveau einem angemessenen Test zu unterziehen. Uwe unterstützte uns als Fahrer, Fotograf und Mannschaftsführer.


Die erfolgreiche Pokalmannschaft gegen Solingen: Michael, Patrick, Johannes und Sebastian (von oben links nach unten rechts)

Die Solinger brachten die gleiche Aufstellung wie am Vortag an die Bretter, am Spitzenbrett spielte der bundesligaerfahrene IM Jörg Wegerle, an den Brettern zwei und drei kamen die Zweitligaspieler FM Thomas Michalczak und FM Oliver Kniest zum Einsatz, das vierte Brett verwaltete Andreas Peschel. Damit hatten wir zwischen 120 (Johannes) und 300 (Sebastian) DWZ-Punkte weniger als unsere Gegner. Bei einem Rundgang nach etwa drei Stunden war davon aber wenig zu sehen. Sebastian hatte an Brett eins mit Weiß nach einem kurzen taktischen Intermezzo ein Remisendspiel erreicht, das er sicher halten würde. Am zweiten Brett hatte Johannes sich mit Schwarz aus einer passiven Stellung befreit und fand langsam aber sicher gute Felder für seine Figuren, während Weiß scheinbar auf der Stelle trat. Ich selbst hatte nach leichten Problemen ausgangs der Eröffnung auf der schwarzen Seite eine ausgeglichene Stellung erreicht, allerdings gab es im Gegensatz zu Sebastians Partie noch reichlich Möglichkeiten für beide Seiten Fehler zu machen. Patrick hatte nach der Eröffnung einen Bauern mehr, sein Gegner setzte auf einen Königsangriff als Kompensation, welcher mir allerdings aufgrund des frühen Damentauschs als nicht gefährlich erschien. Alle Einschätzungen natürlich ohne Gewähr!
Das erste Ergebnis produzierte folgerichtig Sebastian am ersten Brett, der zum wiederholten Male einem Titelträger ein Remis abknöpfte.
Währenddessen hatte ich zielsicher den denkbar ungünstigsten Moment ausgewählt, um mittels Generalabtausch in einem „einfach remisen“ Läuferendspiel zu landen. Leider eine fatale Fehleinschätzung, FM Kniest zeigte präzise, dass das Endspiel für ihn gewonnen war.
Patrick hatte derweil in Zeitnot zwei weitere Bauern eingesammelt, war seinerseits über den schwarzen König hergefallen, hatte eine Qualität gewonnen und – stellte zweizügig einen ganzen Turm ein! Nachdem ich als direkter Augenzeuge (und auch Patrick) den ersten Schreck überwunden hatten, ergab eine Materialzählung, das Schwarz mit lediglich zwei Bauern und zwei Leichtfiguren über sehr wenig Gewinnpotential verfügte und Patrick somit berechtigte Remisaussichten hatte.
Ebenfalls in Zeitnot hatte Johannes das Risiko hochgeschraubt und eine Qualität geopfert. Als Kompensation erhielt er den mächtigen Käpt’n Läuferpaar (unten im Bild), der seinen freien a-Bauern unterstützte, während die verbliebenen weißen Figuren –Turm, Springer und König- auf der andere Seite des Brettes standen. Da auch Johannes‘ König dort noch verweilte, konnte FM Michalczak mittels Matt- und Dauerschachideen den a-Bauern stoppen, musste dafür aber die Mehrqualität zurückgeben, wodurch ein ausgeglichenes Endspiel erreicht wurde.

Patrick steuerte sicher in den Remishafen und auch Johannes fragte, ob er Remis anbieten dürfe, er sähe keine Gewinnidee mehr. Ich stimmte natürlich zu, ein Himmelfahrtskommando gegen einen so starken Gegner wäre eh zum Scheitern verurteilt. Zu unserer Überraschung lehnte FM Michalczak die Offerte ab und suchte seinerseits mit gutem Springer gegen nicht ganz so guten Läufer einen risikolosen Gewinnweg. Diese Suche war zeitraubend und nach einem Königsschritt in die falsche Richtung roch Johannes die Chance und erzwang unter Bauernopfer den Abtausch seines f-Bauern gegen den gegnerischen h-Bauern, wonach auch der andere schwarze Randbauer eine tragende Rolle in der Partie einnahm. Die Endspielregel „Der Randbauer ist der Feind des Springers“ wurde auch hier bestätigt, Johannes führte den Bauern zur Grundlinie und bescherte uns die mit Sicherheit größte Pokalsensation der Vereinsgeschichte.
Das Achtelfinale findet am 27.5. statt, Ort und Gegner stehen noch nicht fest.

Ergebnisse:

Br. DWZ SV Weidenau/Geisweid 1 DWZ Bergische SF 1 2,5:1,5
1 2148 Send, Sebastian 2048 Bosbach, Stefan ½:½
2 2106 Karthäuser, Johannes 1918 Thelen, Harm-Wulf 1:0
3 2038 Meinhardt, Michael 1900 Gelsok, Philipp ½:½
4 2032 Eckardt, Uwe 1919 Gutt, Oswald ½:½
Alle Ergebnisse der 1. Runde
Br. DWZ SG Solingen 1 DWZ SV Weidenau/Geisweid 1 2:2
1 2449 Wegerle, Jörg 2148 Send, Sebastian ½:½
2 2223 Michalczak, Thomas 2106 Karthäuser, Johannes 0:1
3 2264 Kniest, Oliver 2038 Meinhardt, Michael 1:0
4 2163 Peschel, Andreas 1944 Scholl, Patrick ½:½
Alle Ergebnisse der 2. Runde

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In tiefer Trauer

Montag 2. Mai 2016 von Michael Meinhardt

Der Schachverein Weidenau/Geisweid e. V. trauert um sein Ehrenmitglied

Martin Brach

kreuz

Martin war über Jahrzehnte hinweg als Geschäftsführer, Kassierer, Mannschaftsführer und nicht zuletzt als begeisterter Schachspieler aktiv. Schon in unserem Vorgängerverein Weidenauer SV bekleidete Martin einige Vorstandsämter und war maßgeblich an der Fusion mit dem SV Klafeld-Geisweid beteiligt. Vor vier Jahren beschloss die Jahreshauptversammlung einstimmig, Martin für seine Verdienste zum Ehrenmitglied zu ernennen.

In der vergangenen Woche verstarb Martin kurz vor der Vollendung seines 81. Lebensjahres.
Unser aufrichtiges Mitgefühl geht an seine Familie und seine Freunde.
Wir werden Martin ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beisetzung findet am Dienstag, dem 3. Mai um 12:30 Uhr auf dem Stockfriedhof in Weidenau statt.

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