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Zweiter Sieg der Jugend gegen Plettenberg

Mittwoch 27. Dezember 2017 von Jan Alhäuser

Am 16.12. ging es dieses Jahr mit dem zweiten Termin der Jugendverbandsliga weiter. Wir hatten Plettenberg zu Gast und mir oblag die Ehre als non-playing captain die Begegnung zu verfolgen.

Diesmal waren Gian Luca, Noah und Melvin mit dabei, die in der ersten Begegnung ausgesetzt hatten.

Spieler (Heim)DWZErg.Erg.DWZSpieler (Gast)
Alhäuser, Tim1652101271Becker, Lukas
Ebener, Leon1650101280Becker, Linda
Weiß, Melvin1432101145Porepp, Tim
Heinzmann, Noah1326101061Rahs, Ratho
Heinzmann, Gian Luca1223½½896Schrader, Nicolas
Boushmelev, Daniel96910-Isaak, Maxim

 

An Brett vier spielte Noah die kürzeste Partie des Tages. Nach einem Abzugsangriff auf die schwarze Dame, brach die Stellung seines Gegners zusammen und dieser musste bereits im 23. Zug die Segel streichen.

Wenige Minuten später konnte auch Daniel einen Sieg verbuchen, er hatte seinem Gegner ein weitreichendes Mattnetz gestrickt, welches erst Figurenverlust und wenig später auch Matt zur Folge hatte. So war auch diese Partie zügig zu unseren Gunsten beendet.

Melvins Gegner hatte wenig später einzügig einen Springer eingestellt, und Melvin musste zwar noch ein kneten, konnte aber schließlich souverän gewinnen.

Tim derweil hätte am ersten Brett auch gerne gegen Eric Wortmann gespielt, kam aber gegen Lukas in den Genuss gegen 1. e4 zu spielen und nach 1. … c6 2. d4 d5 3. Sc3 dxe4 4. Sxe4 Lf5 5. Sc3 spielte Tim einen recht sauberen Minoritätsangriff , konnte einen Freibauern auf der b-Linie generieren und gewann ebenfalls.

 

Soweit zu den eindeutigeren Partien des Tages. Aber soo klar wie es das Ergebnis aussehen lässt war es trotzdem lange nicht, obwohl ich der Mannschaftssieg durch die frühen Siege und gute Positionen erstmal sehr wahrscheinlich wirkte.

 

In einer sehr offenen Partie hatte Gian Luca am fünften Brett recht früh eine Qualität samt einiger Bauern eingestellt, doch nachdem sein Gegner promt einen Läufer zurückgab stand Schwarz immerhin mit dem Läuferpaar gegen Turm und zwei Bauern da.

Die Folgende Partie schwankte nun abwechselnd zwischen +2,5 und -2,5. In einem Endspiel: je drei -mehr oder weniger- festgefahrene Bauern und weißer Turm gegen schwarzen Läufer einigten sich die Kontrahenten schließlich auf Remis. Die Stellung war aber wohl gewonnen für Weiß. Hier gaben wir also den einzigen halben des Tages ab.

 

Und auch in Leons Partie sah es lange nicht gut für uns aus:

Er verlor hier mit 15. Tfe1 Sxe3 16. fxe3 Lxc5 einen Bauern und stand nun lange ziemlich schlecht. Bis nach 29 Zügen folgende Position erreicht war.

 

Hier folgte der Zug 29. .. d4 und Weiß hat zumindest annähernd Ausgleich. Nach 30. c5 g4+ 31. Kf2 Le7 war nun 32. Se5+ möglich und nach Gewinn des c-Bauern und Abtausch der Leichtfiguren gewann nun sogar Leons c-Freibauer.

 

Mit diesem zweiten Sieg stehen wir erst einmal an der Tabellenspitze und warten jetzt auf die noch nachzuholende Partie MS Halver-Schalksmühle II gegen SV Bergneustadt/Derschlag.

Für uns geht es am 13.01.2018 gegen Ligafavorit Ennepe weiter.

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Jetzt neu: Amazon Smile

Donnerstag 6. Juli 2017 von Daniel Mohr

Der Einkauf bei Amazon Smile ist genauso, wie ein normaler Einkauf bei Amazon. Einziger Unterschied ist, dass unserem Verein ein kleiner Anteil vom Umsatz zu Gute kommt.

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Größte Pokalsensation seit Vestenbergsgreuth

Montag 3. April 2017 von Michael Meinhardt

Am vergangenen Wochenende reiste die erste Mannschaft nach Sankt Augustin, um an der Vorrunde im NRW-Viererpokal teilzunehmen. Neben dem Gastgeber SV Turm Sankt Augustin waren noch die Bergischen Schachfreunde und der große Favorit, der amtierende deutsche Mannschaftsmeister und Titelverteidiger im NRW-Pokal die SG Solingen vor Ort. Das Los bescherte uns am Samstag die uns bereits aus der Vorrunde vor vier Jahren bekannten Bergischen Schachfreunde. Wie damals in Bergneustadt entwickelte sich auch hier ein spannender Kampf. Zunächst musste Uwe Eckardt am vierten Brett seine Gewinnambitionen gegen Oswald Gutt einstellen und bei ungleichfarbigen Läufern ins Remis abwickeln.
Den Führungstreffer erzielte Johannes Karthäuser mit Weiß am zweiten Brett gegen Harm-Wulf Thelen. Johannes erzwang eine schwarzfeldrige Schwäche in der schwarzen Königsstellung, Thelen konnte nur zusehen, wie Johannes dies mit dem Manöver Ta1-e1-e3-g3xg6 und undeckbarem Matt auf g7 ausnutzte.
Auch am ersten Brett sah es nach einem vollen Punkt für uns aus, Sebastian Send hatte gegen Stefan Bosbach eine Qualität gewonnen, musste diese aber kurz vor der Zeitkontrolle zurückgeben. In dem entstandenen Endspiel mit Turm und Läufer auf Bosbachs Seite gegen Turm und Springer bei Sebastian bei beiderseits drei Bauern hatte ich aus der Ferne noch Verlustgefahr gesehen, aber die Spieler sahen dies anders und wickelten ins Remis ab, womit unser Sieg aufgrund der Berliner Wertung feststand.
Daher kann ich glücklicherweise meine Leistung unter den Tisch fallen lassen, ich vergab binnen weniger Züge im Mittelspiel eine klar bessere Stellung und fand mich in einer passiven Ruine wieder. Zum Glück konnte ich in ein remises ungleichfarbiges Läuferendspiel abtauschen und somit immerhin einen halben Punkt beitragen.
Erwartungsgemäß setzte sich Solingen gegen den Gastgeber durch, sodass es am Sonntag zum Showdown gegen den deutschen Meister kam. Wir rotierten an Brett vier und brachten Patrick Scholl ins Spiel, um seine Theoriekenntnisse auf GM-Niveau einem angemessenen Test zu unterziehen. Uwe unterstützte uns als Fahrer, Fotograf und Mannschaftsführer.


Die erfolgreiche Pokalmannschaft gegen Solingen: Michael, Patrick, Johannes und Sebastian (von oben links nach unten rechts)

Die Solinger brachten die gleiche Aufstellung wie am Vortag an die Bretter, am Spitzenbrett spielte der bundesligaerfahrene IM Jörg Wegerle, an den Brettern zwei und drei kamen die Zweitligaspieler FM Thomas Michalczak und FM Oliver Kniest zum Einsatz, das vierte Brett verwaltete Andreas Peschel. Damit hatten wir zwischen 120 (Johannes) und 300 (Sebastian) DWZ-Punkte weniger als unsere Gegner. Bei einem Rundgang nach etwa drei Stunden war davon aber wenig zu sehen. Sebastian hatte an Brett eins mit Weiß nach einem kurzen taktischen Intermezzo ein Remisendspiel erreicht, das er sicher halten würde. Am zweiten Brett hatte Johannes sich mit Schwarz aus einer passiven Stellung befreit und fand langsam aber sicher gute Felder für seine Figuren, während Weiß scheinbar auf der Stelle trat. Ich selbst hatte nach leichten Problemen ausgangs der Eröffnung auf der schwarzen Seite eine ausgeglichene Stellung erreicht, allerdings gab es im Gegensatz zu Sebastians Partie noch reichlich Möglichkeiten für beide Seiten Fehler zu machen. Patrick hatte nach der Eröffnung einen Bauern mehr, sein Gegner setzte auf einen Königsangriff als Kompensation, welcher mir allerdings aufgrund des frühen Damentauschs als nicht gefährlich erschien. Alle Einschätzungen natürlich ohne Gewähr!
Das erste Ergebnis produzierte folgerichtig Sebastian am ersten Brett, der zum wiederholten Male einem Titelträger ein Remis abknöpfte.
Währenddessen hatte ich zielsicher den denkbar ungünstigsten Moment ausgewählt, um mittels Generalabtausch in einem „einfach remisen“ Läuferendspiel zu landen. Leider eine fatale Fehleinschätzung, FM Kniest zeigte präzise, dass das Endspiel für ihn gewonnen war.
Patrick hatte derweil in Zeitnot zwei weitere Bauern eingesammelt, war seinerseits über den schwarzen König hergefallen, hatte eine Qualität gewonnen und – stellte zweizügig einen ganzen Turm ein! Nachdem ich als direkter Augenzeuge (und auch Patrick) den ersten Schreck überwunden hatten, ergab eine Materialzählung, das Schwarz mit lediglich zwei Bauern und zwei Leichtfiguren über sehr wenig Gewinnpotential verfügte und Patrick somit berechtigte Remisaussichten hatte.
Ebenfalls in Zeitnot hatte Johannes das Risiko hochgeschraubt und eine Qualität geopfert. Als Kompensation erhielt er den mächtigen Käpt’n Läuferpaar (unten im Bild), der seinen freien a-Bauern unterstützte, während die verbliebenen weißen Figuren –Turm, Springer und König- auf der andere Seite des Brettes standen. Da auch Johannes‘ König dort noch verweilte, konnte FM Michalczak mittels Matt- und Dauerschachideen den a-Bauern stoppen, musste dafür aber die Mehrqualität zurückgeben, wodurch ein ausgeglichenes Endspiel erreicht wurde.

Patrick steuerte sicher in den Remishafen und auch Johannes fragte, ob er Remis anbieten dürfe, er sähe keine Gewinnidee mehr. Ich stimmte natürlich zu, ein Himmelfahrtskommando gegen einen so starken Gegner wäre eh zum Scheitern verurteilt. Zu unserer Überraschung lehnte FM Michalczak die Offerte ab und suchte seinerseits mit gutem Springer gegen nicht ganz so guten Läufer einen risikolosen Gewinnweg. Diese Suche war zeitraubend und nach einem Königsschritt in die falsche Richtung roch Johannes die Chance und erzwang unter Bauernopfer den Abtausch seines f-Bauern gegen den gegnerischen h-Bauern, wonach auch der andere schwarze Randbauer eine tragende Rolle in der Partie einnahm. Die Endspielregel „Der Randbauer ist der Feind des Springers“ wurde auch hier bestätigt, Johannes führte den Bauern zur Grundlinie und bescherte uns die mit Sicherheit größte Pokalsensation der Vereinsgeschichte.
Das Achtelfinale findet am 27.5. statt, Ort und Gegner stehen noch nicht fest.

Ergebnisse:

Br. DWZ SV Weidenau/Geisweid 1 DWZ Bergische SF 1 2,5:1,5
1 2148 Send, Sebastian 2048 Bosbach, Stefan ½:½
2 2106 Karthäuser, Johannes 1918 Thelen, Harm-Wulf 1:0
3 2038 Meinhardt, Michael 1900 Gelsok, Philipp ½:½
4 2032 Eckardt, Uwe 1919 Gutt, Oswald ½:½
Alle Ergebnisse der 1. Runde
Br. DWZ SG Solingen 1 DWZ SV Weidenau/Geisweid 1 2:2
1 2449 Wegerle, Jörg 2148 Send, Sebastian ½:½
2 2223 Michalczak, Thomas 2106 Karthäuser, Johannes 0:1
3 2264 Kniest, Oliver 2038 Meinhardt, Michael 1:0
4 2163 Peschel, Andreas 1944 Scholl, Patrick ½:½
Alle Ergebnisse der 2. Runde

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In tiefer Trauer

Montag 2. Mai 2016 von Michael Meinhardt

Der Schachverein Weidenau/Geisweid e. V. trauert um sein Ehrenmitglied

Martin Brach

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Martin war über Jahrzehnte hinweg als Geschäftsführer, Kassierer, Mannschaftsführer und nicht zuletzt als begeisterter Schachspieler aktiv. Schon in unserem Vorgängerverein Weidenauer SV bekleidete Martin einige Vorstandsämter und war maßgeblich an der Fusion mit dem SV Klafeld-Geisweid beteiligt. Vor vier Jahren beschloss die Jahreshauptversammlung einstimmig, Martin für seine Verdienste zum Ehrenmitglied zu ernennen.

In der vergangenen Woche verstarb Martin kurz vor der Vollendung seines 81. Lebensjahres.
Unser aufrichtiges Mitgefühl geht an seine Familie und seine Freunde.
Wir werden Martin ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beisetzung findet am Dienstag, dem 3. Mai um 12:30 Uhr auf dem Stockfriedhof in Weidenau statt.

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Grillfest – Hällob Zogepackt

Sonntag 24. April 2016 von Daniel Mohr

Die Arbeitsgemeinschaft der Weidenauer Vereine „Hällob Zogepackt e.V.“ (in der auch wir als Verein Mitglied sind) lädt an Christi Himmelfahrt zum alljährlichen Grillfest in den Weidenauer Tiergarten ein.

20160505-Grillfest-Hällob

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