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Zweite Mannschaft auch in Bergneustadt erfolgreich

Freitag 20. Dezember 2019 von Michael Meinhardt

Aus Bergneustadt berichten Daniel Boushmelev und Uwe Eckardt

Nach unserem Sieg gegen die nominell stärkere Mannschaft aus Drolshagen, konnten wir auch gegen die zweite Vertretung des SV Bergneustadt/Derschlag überzeugen. Auch diesmal waren wir zumindest mit Blick auf die DWZ Zahlen die „Underdogs“. Schließlich hatten wir an den Brettern 2-8 teilweise deutliche Rating Unterschiede zu Gunsten unserer Gegner. Ausserdem mussten wir im Gegensatz zum letzten Kampf auf Daniel Mohr, Manfred und Frank verzichten, was uns etwas geschwächt hat.

Brett 3 und 4
Yannis beobachtet Stefan und Tim

Der Mannschaftskampf begann aufgrund von Fehlen von Spielern leicht verspätet. Das erste von vielen Unentschieden erspielte Arne am zweiten Brett ziemlich früh. Nach dem remisträchtigen Verlauf der Eröffnung (Französisch/Abtauschvariante) landete Arne in einem ausgeglichen Endspiel. Das logische Ergebnis war dann auch die Punkteteilung.

Nachdem etwas Zeit verstrichen ist bot Heinz-Roland seinem Gegner Remis an, welches aber abgelehnt wurde. Nachdem sie etwas weitergespielt hatten einigten sich Heinz-Roland und sein Gegner doch auf den Friedensschluss.

Yannis dagegen steuerte nicht von Anfang an auf den Remishafen zu. Er spielte bis zum 25.Zug gut und stellte seinen Gegner von Anfang an vor Probleme. Nachdem viele Figuren getauscht wurden, kam es zu einem Doppelturmendspiel, welches besser für Schwarz sein sollte. Es entstand folgende Stellung:

Hier zog Yannis 25…c4? (25…Kb7! mit leichtem Vorteil). Der Zug scheint den d Bauern zu gewinnen, leider lässt er jedoch 26.Tc2 zu, welcher den Bauern fesselt, wodurch dieser verloren geht und eine ausgeglichene Stellung entsteht. Ein paar Züge später stand auch hier das Remis fest.

Zwischenzeitlich hatte sich auch Uwe am 1. Brett trotz eines eigenen Mehrbauerns, wegen fehlender Gewinnideen, mit dem halben Punkt begnügt.

Ich selber konnte mit Weiß am Anfang etwas Druck entwickeln. Meine Stellung war zu diesem Zeitpunkt zwar objektiv ausgeglichen, dennoch hatte ich noch etwas Initiative. Mein Gegner hat aber präzise verteidigt und lehnte ein Remisangebot von mir zunächst ab. Nachdem wir etwas weiterspielten wurde die Stellung immer ausgeglichener, worauf dann mein Gegner mir ein Remis anbot, welches ich auch angenommen habe.

Danach kam es zur ersten Entscheidung, welche nicht mit einem Unentschieden endete. Stephan Toffanello spielte eine souveräne Partie und stellte seinen Gegner mit einem verbundenen Freibauernpaar im Zentrum unter starken Druck, worauf sich bei diesem Fehler einschlichen, welche Stephan stark ausnutzte und gewann.

Die vorletzte Partie des Tages konnte dann auch Tim für sich eintscheiden. Nach der Eröffnung konnte Tim zwei gesunde Mehrbauern erobern. Sein Gegner hatte aber immer noch einen gefährlichen Königsangriff:

Objektiv steht Schwarz hier auf Gewinn, dennoch muss er natürlich immer noch aufpassen. Tim hat die Partie danach ziemlich genau abgewickelt und seinen Gegner zur Aufgabe genötigt.

Tim punktet
Tim bei der Verwertung seines Vorteils

Die mit Abstand längste Partie spielte, wie fast immer, Stefan Töpler. Während Bergneustadt nach Punkten hinten lag, bot Stefan seinem Gegner Remis an, welches dieser aufgrund der Matchsituation ablehnte. Danach spielten sie ihre ausgeglichene Stellung etwas weiter, wobei Stefans Gegenspieler etwas Druck aufbauen konnte. Nachdem dann aber Tim gewonnen hatte, war das Match bereits für uns entschieden, worauf Stefans Gegner Remis anbot. Nun war es aber Stefan, der in mittlerweile optisch überlegener Angriffsstellung die Verteidigungsfähigkeiten seines Gegners noch einige Züge überprüfen wollte. Letztlich kam es aber auch hier zu einem friedlichen Ende.

Insgesamt konnten wir damit verdient mit 5:3 gewinnen und stehen damit nach vier Runden auf dem dritten Tabellenplatz! Am 12.01 geht es weiter gegen das nicht zu unterschätzenden Kreuztaler Team, dem das Kunststück gelang die hohen Favoriten aus Drolshagen mit nur 7 Spielern zu besiegen.

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Zweite Mannschaft in der Verbandsklasse angekommen

Montag 18. November 2019 von Daniel Mohr

Ein Ausrufezeichen konnte die zweite Mannschaft am vergangenen Wochenende in der Verbandsklasse Süd setzen. Nachdem der erste Kampf gegen den Abstiegskandidaten Meinerzhagen leider aufgrund vieler Absagen im Vorfeld und Pech an den Brettern knapp verloren ging, und in der zweiten Runde dem in Bestbesetzung angetretenen SV Wiehl ein Unentschieden abgetrotzt werden konnte, ging es in der dritten Runde gegen den klaren Aufstiegsfavoriten Turm Drolshagen.

Die Voraussetzungen waren allerdings diesmal recht gut: schon weit im Vorfeld stand fest, dass wir in diesem Kampf auf alle Topbretter zurück greifen konnten, und eine Woche vor dem Kampf stand dann fest, dass wirklich die gemeldete Top 8 würde spielen können. Damit konnten wir einen DWZ-Schnitt von 1828 an die Bretter bringen.

Vor Ort (endlich) angekommen (einige verirrten sich aufgrund der erst „kürzlich“ [April 2018] eingerichteten Vollsperrung der B55 von Olpe nach Drolshagen) stellte sich heraus, dass wir trotzdem nicht als nomineller Favorit in den Kampf gingen: trotz des Fehlens von zwei Spielern trat uns Drolshagen mit einem DWZ-Schnitt von 1847 entgegen.

Die vorderen Bretter bei der Arbeit

So konnten die Spiele bei optimalen Spielbedingungen im Heimathaus Drolshagen beginnen. Und sie begannen überaus gut für uns: Der Gegner von Uwe an Brett 1 lief promt in eine Eröffnungsfalle und Uwe hatte nach wenigen Minuten einen glatten Bauern mehr, bei Damentausch, schlechterer Bauernstruktur und wenig Aussicht auf Gegenspiel für den Gegner. Die Verwertung dauerte zwar noch eine ganze Weile, aber der erste Punkt war uns damit sicher. Am letzten Brett zeichnete sich zunächst das gleiche Bild ab: Daniel stand auf Gewinn gegen seinen Gegner. Allerdings übersah er dann eine Kombination, die dem Gegner zunächst die Qualität und kurz später auch noch ein Matt brachte.

An Brett 3 hatte unser „Edeljoker“ Manni die Aufgabe, gegen den nominell stärksten Spieler von Drolshagen Andrey Osetrov gegen zu halten. Das tat er im wörtlichen Sinne: gegen den Königsangriff mit Qualitätsopfer nahm er eine Auffangstellung ein, um dann nach kurzem Nachdenken das ihm gebotene Remis anzunehmen, da er selbst auch nicht ohne Risiko weiter auf Gewinn spielen konnte. Leider verlor fast Zeitgleich Arne an Brett 5, der sich in einem ungleichen Läuferendspiel so unglücklich in eine Zugzwangstellung manövrierte, dass der entscheidende Bauer und damit die Partie verloren ging.

Den erneuten Ausgleich konnte ich selber an Brett 2 besorgen: immer etwas gedrückt stehend (also wie immer) gab mir mein Gegner auf einmal die Gelegenheit die Stellnug zu öffnen, gab eine Qualität und fand dann nicht den einzigen Zug, der den Ausgleich wohl noch gehalten hätte (was mir aber auch erst der Computer im Nachhinein verraten hat). Die technische Verwertung gelang mir dann recht schnell: erneuter Ausgleich.

Brett 4 – 8

Tim einigte sich derweil an Brett 7 mit Wolfgang Tietze, dem langjährigem Bezirksvorsitzendem Oberberg, in einer Stellung mit beidseitigen Freibauern und unklarer Bewertung auf Remis. 3 : 3

Uns verblieben mit Frank an Brett 4 und Stefan an Brett 6 zwei Schwarzpartien, welche beide von außen betrachtet ausgeglichen aussahen. Das stimmte uns durchaus schon Positiv. Kurz darauf opferte Stefans Gegner jedoch inkorrekt eine Figur, was uns letztlich auf die Siegerstraße brachte. Zu guter Letzt stellte auch Franks Gegner noch eine Qualität ein. So konnten wir beide Partien noch für uns entscheiden und den Kampf mit 5 – 3 für uns entscheiden!

In der Tabelle sind wir damit jetzt mit 3:3 Punkten im Mittelfeld angekommen. Es geht jetzt weiterhin darum, ausreichend Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, aber die beiden „Bonuspunkte“ kommen uns natürlich erstmal ganz recht.

Br. Rangnr. SV Turm Drolshagen 1 Rangnr. SV Weidenau/Geisweid 2 3:5
1 1 Zorn, Alexander 9 Eckardt, Uwe 0:1
2 2 Kroo, Julian 10 Mohr, Daniel 0:1
3 3 Osetrov, Andrey 11 Schneider, Manfred ½:½
4 5 Vishanji, Adrian 12 Mickisch, Frank 0:1
5 6 Kreusch, Frank 13 Peutz, Arne 1:0
6 8 Pfennig, Konstantin 14 Töpler, Stefan 0:1
7 1001 Tietze, Wolfgang 15 Alhäuser, Tim ½:½
8 1002 Schymainski, Robert 16 Boushmelev, Daniel 1:0

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Erste Mannschaft ohne Punktgewinn in der NRW-Klasse

Mittwoch 22. Mai 2019 von Michael Meinhardt

Die allererste NRW-Klassen-Saison der Vereinsgeschichte gestaltete sich leider mindestens genauso schwierig, wie wir es zuvor befürchtet hatten.

Der Start versprach allerdings viel, gegen den ausgemachten Ligafavoriten und späteren Aufsteiger aus Letmathe hatten wir lange ein 4-4 auf der Pfanne, das der Mannschaftsführer aber leider nach mehr als fünfeinhalb Stunden durch einen falschen Sidestep des Königs in ein 3-5 ummünzte. Bernd mit einem schönen Angriffssieg und Frank punkteten voll, Dirk und Olena halb.

Der erste Heimkampf gegen Niederkassel stand unter keinem guten Vorzeichen, zwei Stunden vor dem Kampf musste Johannes krankheitsbedingt absagen, sodass jegliche Vorbereitung dahin war. Leider konnten wir unser Heimdebüt nicht im Geisweider Bürgerhaus feiern, da dieses an dem Tag besetzt war, wichen wir in die Bürgerbegegnungsstätte Unglinghausen aus. Durch den kurzfristigen Ausfall geschwächt, kamen wir nicht in die Nähe eines Mannschaftspunktes, lediglich Olena konnte ihre Partie gewinnen, Sebastian, Dirk und Patrick konnten die drei Spitzenbretter Remis gestalten.

Der dritte Kampf gegen die zweite Vertretung des ehemaligen deutschen Meisters SG Porz verlief ähnlich. Obwohl am Ende „nur“ eine 3-5 Niederlage stand, muss man von einer klaren Niederlage reden. Den einzigen vollen Punkt holte Olaf, Remis spielten Sebastian, Patrick, Bernd und Frank.

Kein Sieg gelang uns beim Krefelder SK Turm, die 2-6 Niederlage war auch in der Höhe verdient. Es remisierten Johannes am Spitzenbrett, Dirk, Bernd und Frank.

Im ersten „richtigen“ Heimkampf im Bürgerhaus Geisweid trafen wir auf den ehemaligen Bundesligisten SF Brackel. Die 3,5-4,5 Niederlage liest sich knapp, aber die Chancen auf einen Punktgewinn waren dennoch gering. Johannes am Spitzenbrett fand sich schnell in seinem Element wieder und gewann eine taktisch sehr komplizierte Partie. Leider gingen die Partien an den Brettern zwei und drei verloren, während Bernd, Olena, Frank, Olaf und ich die restlichen Partien Remis gestalten konnten.

Es folgte die weiteste Auswärtsfahrt für uns, es ging nach Lieme bei Lemgo. Durch eine kurzfristige Absage am Samstag kam Jan zu seinem NRW-Klassen-Debüt, verlor aber leider recht schnell. Für einen vollen Punkt reichte es leider an keinem Brett, es remisierten Patrick, Olaf, Andreas und ich, sodass der Kampf mit 2-6 verloren ging.

Das Heimspiel gegen Schach Nienberge aus dem Münsterland hatten wir im Vorfeld als beste Chance auf einen Sieg ausgemacht, da der Mitaufsteiger über einen ähnlichen DWZ-Schnitt wie wir verfügte. Am Spitzenbrett fuhr Johannes bereits seinen zweiten Sieg ein, wiederum war die Partie taktisch so kompliziert, dass wir Umstehenden kaum etwas verstanden, aber Johannes fand den richtigen Weg zum gegnerischen König. Am dritten Brett konnte Dirk seinen Gegner im Endspiel überlisten, aber da sich zu den beiden Siegen nur noch ein Remis durch Frank hinzugesellte, verloren wir mit 2,5-5,5.

In Lippstadt konnten wir leider keine Partie gewinnen, obwohl unser Ersatzmann Alex Boyko aus der Zweiten einem Sieg nah kam. Seinem Remis gesellten sich Punkteteilungen von Dirk, Frank und Andreas hinzu, wodurch unter dem Strich ein 2-6 stand.

Johannes Karthäuser gegen GM Vlastimil Hort

Der letzte Heimkampf der Saison gegen den Oberhausener SV versprach einen Höhepunkt der Saison, denn seit vielen Jahren bekleidet die Schachlegende GM Vlastimil Hort das Spitzenbrett der Ruhrgebietler. Johannes freute sich auf die wohl einmalige Gelegenheit, sich mit dem mittlerweile 75-jährigen ehemaligen WM-Kandidaten und Nummer sechs der Weltrangliste von 1977 zu messen. Johannes baute eine vielversprechende Angriffsstellung auf, aber Hort verteidigte sich routiniert und fuhr nach einem fehlerhaften Bauernopfer Johannes‘ den Punkt im Endspiel ein.

Leider konnten wir auch gegen Oberhausen keine Partie gewinnen, Remis spielten Dirk, Bernd, Frank und Olaf.

Am Ende der Saison bleiben uns somit neun Niederlagen in neun Mannschaftskämpfen bei 22,5 Brettpunkten. Da wir aufgrund einer Aufstockung der Ligen auf NRW-Ebene in der (dann hoffentlich schwächer besetzten) NRW-Klasse verbleiben, haben wir in der nächsten Saison die Chance, dieses Ergebnis zu verbessern. (mm)

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Dritte Mannschaft verpasst knapp das „Treppchen“

Dienstag 21. Mai 2019 von Jan Alhäuser

Nachdem uns vergangenes Jahr mit Alex und Jochen an den hinteren Brettern quasi zwei Punkte sicher waren, erwarteten wir eine wieder etwas schwerere Saison, durften mit Martin Schneider an Brett 1 aber adäquaten Ersatz im Team willkommen heißen.

Im ersten Kampf hatten wir mit der DJK Herdorf den Ligafavoriten und späteren Tabellenersten zu Gast. Leider reichten ein Sieg von Alexander Ziel und zwei Remisen nur zu einer 2:4 Niederlage.

Im Folgekampf gegen Kreuztal 2 sollte es besser laufen. Martin konnte an Eins voll punkten und auch meine Partie an Brett zwei sah lange sehr gut aus, bis ich in ein Dauergardez lief und mich mit einem halben Punkt zufrieden geben musste. Diesen verpasste Christian leider dann in einem sehr coolen Endspiel knapp und so stand es erst einmal 1,5:1,5. Daniel stand zu diesem Zeitpunkt schon ganz gut, was man von den beiden anderen Brettern leider nicht behaupten konnte. Aber nachdem Tom und Alex sich jeweils ihr Remis erkämpft hatten, war es an Daniel den Mannschaftssieg zu vollenden, was ihm auch überzeugend gelang. 3,5:2,5 Sieg im ersten Lokalderby.

Es folgte direkt das zweite Derby, in dem wir den Siegener SV 4 begrüßten. Nach unserem Vorjahressieg wurden wir aber zu unserer Überraschung 0,5:5,5 fertig gemacht, nur Christian gelang es, einen halben Punkt festzuhalten.

Am 16.12. waren wir in Laasphe angemeldet und hatten uns schon fast traditionell auf ein Schneechaos eingerichtet, gänzlich verschont blieben wir dann auch nicht, aber unsere Ankunft blieb ungefährdet ….. der Mannschaftssieg dann aber leider nicht. Mit Siegen von Martin, mir, Tom und Neuzugang Yannis fuhren wir einen 4:1 Mannschaftssieg ein. (0:0 an Brett 2)

Eine harte Nuss war am darauffolgenden Spieltag der C4 Chessclub. Nach Siegen von mir und Yannis und sehenswerten Niederlagen von Christian und Andreas stand es 2:2. Martin hatte an Brett eins zwar Material weniger, aber wieder einmal sehr viele aktive Ideen gegen den gegnerischen König. Diese konnte jedoch keiner der beiden Spieler abschließend verwerten. Da Martins Gegner auch geringes Interesse an einer „experimentellen Verwertung“ hatte, einigten sie sich auf ein Remis.

Daniel stand an Brett fünf besser, musste für den vollen Punkt und Mannschaftssieg aber lange kämpfen und konnte gefühlt anderthalb Stunden nach Ende der letzten Partie unseres Kampfes (nur Stefan Töpler aus der zweiten Mannschaft vermochte bei der Spielzeit mitzuhalten) finalisieren.

Nachdem wir zu fünft beim zweiten Heimkampf in Folge (kurzfristig ersatzgeschwächt) 2:4 gegen Hellertal 3 verloren hatten, ging es in der 7. Runde nach Hellertal.

Die Revanche am „kleinen Bruder“ Hellertal 4 misslang mit einem 3:3 jedoch trotz einer kampflos gewonnenen Partie, da sich die Bretter 2-4 jeweils taktisch in vorher schönen Stellungen verrechneten und nur Daniel und Yannis Siege davontrugen.

Im trostlosen aber ungefährdeten Bereich der Tabelle herrumtrudelnd erwarteten wir Besuch vom bisher starken SC Hilchenbach 2. Ich gewann am ersten Brett zügig einen Turm und auch sonst sahen die Partien alle gut für uns aus. Sebastian erreichte ebenso zügig ein Remis und Yannis hatte bald gewonnen. Tom war leider wieder nach starkem Beginn in eine kleine taktische Falle gelaufen, aber ein Sieg von Daniel war inzwischen quasi zur planbaren Gewohnheit geworden und zeichnete sich bereits ab. Auch Horst konnte seinen gewonnenen Mehrbauern routiniert in einen Sieg ummünzen: 4,5:1,5. Wir blieben Tabellensechster punktgleich mit C4 und Betzdorf (vor uns), unter Betrachtung der Letztrundenbegegnungen allerdings mit Ambitionen auf Podiumsplatz 3.

Klassischerweise fand unser Saisonschluss gegen Konkurrent Betzdorf statt.

Erstmals in Topbesetzung hatten wir eigentlich die Taktik „vorne klammern, hinten beißen“ ausgegeben. Diese gestaltete sich jedoch eher nach dem Motto „überall beißen“.

Ich gewann zügig eine Figur, während Christian selbige einstellte , aber bald darauf einen Mattangriff initiierte, der uns einen ersten vollen Punkt einbrachte.

Martin konnte derweil einen Bauern gewinnen und auch Andreas, Tom und Daniel hatten sich aussichtsreiche Stellungen erspielt.

Insbesondere Andreas hatte für einen Bauern sehr viel Aktivität und eine großartige Stellung erhalten, verpasste jedoch einige Chancen und so konnte Noah als sein Gegner (und späterer Ligatopscorer) nun selbst angreifen.

Nachdem Daniel und Martin gewonnen hatten lief bei schon entschiedenem Kampf noch Toms Partie, die den Zuschauern in der Zeitnotphase Einiges abverlangte. Aber auch diese Partie konnte Tom schließlich in einen sicheren Hafen lenken und nach schönem Damen-Ablenkungsopfer seine Freibauern umwandeln und gewinnen. 5:1 Sieg gegen Betzdorf.

Uns blieb nun, auf das Ergebnis zwischen Hellertal 4 und C4 zu warten, da aber auch C4 ein 5:1 Sieg gelang, blieben sie in der Gesamtwertung knapp vor uns.

Trotz einer bitteren Niederlage und einem unnötigen Remis ist der 4. Platz ein gutes Saisonergebnis. Auch die Vorjahres-Taktik der starken hinteren Bretter hat sich wieder gelohnt. So konnten Daniel und Yannis je 5/5 holen, Alex 1,5/2 und mit Martin am schwierigen ersten Brett mit 50% und meinen 6,5/9 an Zwei waren wir auch vorne erfolgreich. (ja)

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NRW-Mannschafts-Blitz in Haiger

Montag 20. Mai 2019 von Daniel Mohr

Gemeinsam mit dem C4 Chess Club kam uns dieses Jahr die Ehre zuteil, die NRW-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft auszurichten. Die Stadthalle Haiger bot hierfür optimale Spielbedingungen, auch wenn die Anreise natürlich für einige Teams etwas weiter als gewohnt war.

Unser Team in Aktion

Der riesige Vorteil der Ausrichtung der Meisterschaft: wir erhielten einen Freiplatz zur Teilnahme am Turnier. Und nachdem wir in den vergangenen Jahren in schöner Regelmäßigkeit immer mehr oder weniger knapp an der Qualifikation im Verband gescheitert sind, hatten wir nun endlich mal die Gelegenheit, uns auf NRW-Ebene zu beweisen.

Souveräner NRW-Meister wurde der Düsseldorfer SK, vor dem SV Mülheim-Nord und den SF Brackel. Die SVG Plettenberg verpasste als Vierter die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft denkbar knapp.

Obwohl einige unserer besten Blitzer absagen mussten, konnte sich unser Team mit Dirk Jansen, Sebastian Send, Bernd Donner, Michael Meinhardt und Andreas Piskorz in diesem sehr starken Feld ganz gut behaupten.

Reichlich Platz für die Teilnehmer

Alle Ergebnisse finden sich unter http://chess-results.com/tnr434136.aspx?lan=0

Wir bedanken uns ganz herzlich beim C4 Chess Club für die gemeinsame Ausrichtung!

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