{"id":939,"date":"2010-10-27T21:55:44","date_gmt":"2010-10-27T20:55:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=939"},"modified":"2010-10-27T21:55:44","modified_gmt":"2010-10-27T20:55:44","slug":"erste-mannschaft-verliert-in-sundern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/939","title":{"rendered":"Erste Mannschaft verliert in Sundern"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits unten angek\u00fcndigt, kommt hier der Bericht \u00fcber die knappe Niederlage der ersten Mannschaft in Sundern.<br \/>\nDa mir leider einige Stammkr\u00e4fte absagen mussten, reisten mir mit zwei Ersatzleuten ins Hochsauerland. Obwohl auch bei unserem Gastgeber drei der ersten vier Bretter fehlten, wiesen diese dennoch an jedem Brett ein leichtes (5 Punkte an Brett zwei) bis schweres (230 Punkte an Brett acht) DWZ-Plus auf. Die erste Entscheidung fiel erst nach \u00fcber dreieinhalb Stunden. Am achten Brett war Stefan T\u00f6pler gegen Ulrich L\u00f6w in einen gef\u00e4hrlichen Angriff am K\u00f6nigsfl\u00fcgel geraten, den er zun\u00e4chst abwehren konnte. Er opferte einen Bauern und sp\u00e4ter eine Figur, um am Damenfl\u00fcgel gegen L\u00f6ws K\u00f6nig zu kontern. Da er daf\u00fcr alle seine Truppen dorthin verlagerte, kam L\u00f6w mit der zweiten Welle zum Erfolg, 0-1.<br \/>\nDer Ausgleich fiel an Brett eins, wo Sundern den rum\u00e4nischen FM Gabriel Voiteanu aufgeboten hatte. Sebastian Send zeigte wie gewohnt keine Angst vor Titeltr\u00e4gern und servierte dem FM in der Diagrammstellung unten den unglaublichen (wenn auch nach Computeranalysen nicht korrekten) Zug <a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Send-Voiteanu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Send-Voiteanu.jpg\" alt=\"\" title=\"Send-Voiteanu\" width=\"397\" height=\"397\" class=\"aligncenter size-full wp-image-945\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Send-Voiteanu.jpg 397w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Send-Voiteanu-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Send-Voiteanu-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/a><br \/>\n 13.Se6!!??<br \/>\nVoiteanu verbrauchte hier und in der Folge viel Zeit, um die richtigen Fortsetzungen zu finden, was ihm aber zun\u00e4chst gelang. Sebastian verst\u00e4rkte den Druck, indem er mit den T\u00fcrmen in die schwarze Stellung eindrang und Voiteanu nicht die M\u00f6glichkeit gab, den Damenfl\u00fcgel zu entwickeln. Durch einige Zeitnotfehler ging Schwarz der wei\u00dffeldrige L\u00e4ufer ersatzlos verloren, nach der Zeitnot quittierte Voiteanu die Niederlage, 1-1.<br \/>\nEbenfalls kurz nach dem 40. Zug wurde am zweiten Brett zwischen Heinz Plass und Uwe Eckardt Remis vereinbart. Uwe hatte sich im Mittelspiel einen extrem schwachen L\u00e4ufer auf a8 andrehen lassen, der lediglich den festgelegten Bauern auf c6 bewachte. F\u00fcr Uwe aber kein Grund sich h\u00e4ngen zu lassen. Als ich etwa 10 Z\u00fcge sp\u00e4ter wieder einen Blick riskierte, stand das ehemalige Sorgenkind auf e2 und war zu einem wichtigen Bestandteil des aufgezogenen Gegenspiels geworden. In Zeitnot hatte sich Uwe in ein gleiches Endspiel gerettet, das Plass nach der Zeitkontrolle Remis gab, 1,5-1,5.<br \/>\nLeider fuhr auch unser zweiter Ersatzmann mit leeren H\u00e4nden nach Hause. Matthias Helduser waren an Brett sieben in einem ausgeglichenen Mittelspiel zwei wichtige Bauern abhanden gekommen. Sein Gegner Peter Kevekordes unterband jegliches Gegenspiel und wickelte in ein gewonnenes Doppelturmendspiel ab, 1,5-2,5.<br \/>\nPatrick Scholl kam an Brett f\u00fcnf gut aus der Er\u00f6ffnung und verpasste seinem Gegner Ralf Schober eine von Doppelbauern gepr\u00e4gte positionelle Ruine. Da sich auch ziemlich viele Figuren inklusive der Damen fr\u00fch vom Brett verabschiedet hatten, hoffte ich auf einen vollen Punkt durch Patrick. Aber Schober vermied die komplette Abholzung ins gewonnene Bauernendspiel und behielt einen Turm, der ihm aktives Spiel und das Remis sicherte. Patrick kreierte daraufhin den Merksatz \u201eViele Doppelbauern ergeben viele offenen Turmlinien.\u201c. Oder steht das schon bei Nimzowitsch?? 2-3.<br \/>\nDen erneuten Ausgleich erzielte Andreas Piskorz am vierten Brett. Gegen die WFM Mariana Plass sammelte er in Zeitnot einen Bauern ein, das entstandene Endspiel gestaltete sich aber als sehr schwierig. Plass verschaffte sich zwei verbundene Freibauern am Damenfl\u00fcgel, w\u00e4hrend Andreas&#8216; Mehrheit am K\u00f6nigsfl\u00fcgel nicht ins Rollen kam. Unterst\u00fctzt von L\u00e4ufer und K\u00f6nig entwickelten sich die wei\u00dfen Bauern zu einem gewinnbringenden Faktor. Plass verpasste jedoch den Gewinn (der aber auch in der anschlie\u00dfenden Analyse, unten im Bild von Uwe Eckardt festgehalten, nicht gefunden wurde) und wickelte in ein Damenendspiel mit zwei Minusbauern aber Dauerschachchancen ab. Ein falsches Schach hingegen konnte Andreas mit einem Gegenschach und Damentausch beantworten, 3-3.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-4-Analyse-Endspiel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-4-Analyse-Endspiel.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 4 - Analyse Endspiel\" width=\"560\" height=\"332\" class=\"aligncenter size-full wp-image-943\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-4-Analyse-Endspiel.jpg 560w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-4-Analyse-Endspiel-300x177.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><br \/>\nVon der \u00e4u\u00dferst wilden Partie an Brett sechs zwischen Frank Mickisch und Josef Schulte habe ich am Brett gar nichts verstanden. Beiderseits vorgepreschte Freibauern, (schein)geopferte Figuren und rumh\u00e4ngende Damen pr\u00e4gten die Partie. In all dem Chaos behielt Schulte die \u00dcbersicht und konnte in ein gewonnenes Endspiel abwickeln, 3-4.<br \/>\nDas Chaos im Bild:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-6.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 6\" width=\"560\" height=\"364\" class=\"aligncenter size-full wp-image-944\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-6.jpg 560w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-6-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><br \/>\nSomit musste die letzte Partie an Brett drei zwischen Markus Tillmann und meiner Wenigkeit entscheiden. In der Er\u00f6ffnung hatte ich f\u00fcrchterlich fehlgegriffen und einen f\u00fcr Schwarz g\u00fcnstigen Bauerndurchbruch zugelassen. Tillmann \u00fcbernahm die Initiative am Damenfl\u00fcgel, \u00fcbersah aber einen mich entlastenden Abtausch. Ich holzte alle Schwerfiguren ab, die am Damenfl\u00fcgel auftauchten, das Endspiel mit je drei Leichtfiguren und festgelegten Bauern war f\u00fcr Schwarz etwas angenehmer zu spielen, da Tillmann seine L\u00e4ufer aktiver einsetzen konnte. Ich errichtete eine Auffangstellung, die zum Remis reichen sollte, aber dann war klar, dass ich gewinnen musste. Eine wirkliche Idee f\u00fcr einen Gewinnversuch hatte ich nicht, aber Tillmann l\u00f6ste im Remissinne die Bauernkette auf, wodurch ich allerdings nach dem Abtausch zweier Figurenpaare einen Bauern erhaschen konnte. Das entstandene Endspiel mit Springer, g+h-Bauern gegen L\u00e4ufer und g-Bauer war zwar Remis, aber da wir mittlerweile beide weniger als f\u00fcnf Minuten auf der Uhr hatten, hoffte ich, zum Sieg gezwungen, noch 20 Z\u00fcge lang auf einen \u201eLucky Punch\u201c in Form einer Springergabel. Tillmann blockierte aber meinen Mehrbauern mit dem wei\u00dffeldrigen L\u00e4ufer, sein K\u00f6nig hielt sich nur noch auf schwarzen Feldern auf. Springergabel unm\u00f6glich, also Remis und 3,5-4,5.<br \/>\nDie Blitzphase an meinem Brett, festgehalten von Uwe Eckardt:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-3-Endspiel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-3-Endspiel.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 3 Endspiel\" width=\"560\" height=\"423\" class=\"aligncenter size-full wp-image-942\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-3-Endspiel.jpg 560w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Brett-3-Endspiel-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><br \/>\nEin suboptimaler Start also mit zwei Niederlagen, das n\u00e4chste Heimspiel gegen einen der Aufstiegsfavoriten aus Ennepe wird dadurch sicher nicht leichter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits unten angek\u00fcndigt, kommt hier der Bericht \u00fcber die knappe Niederlage der ersten Mannschaft in Sundern. 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