{"id":898,"date":"2010-09-27T20:12:43","date_gmt":"2010-09-27T19:12:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=898"},"modified":"2018-07-12T19:26:29","modified_gmt":"2018-07-12T18:26:29","slug":"debakel-in-menden-spektakel-in-herdorf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/898","title":{"rendered":"Debakel in Menden, Spektakel in Herdorf"},"content":{"rendered":"<p><code>Die Jahreshauptversammlung des Bezirkes hatte es im Mai beschlossen: Der erste Spieltag der Kreis- und Bezirksligen und -klassen sowie die Siegerl\u00e4nder Derbys in der Verbandsklasse sollte zentral an einem Ort stattfinden. Als Veranstaltungsort f\u00fcr die 17 Mannschaftsk\u00e4mpfe diente die Dreifachturnhalle in Herdorf, die uns die DJK Herdorf an diesem Tag zur Verf\u00fcgung stellte. Die einzige Mannschaft, die nicht in Herdorf an die Bretter gehen sollte, war unsere erste Mannschaft, die als einziger Bezirksvertreter in der Verbandsliga ein Ausw\u00e4rtsspiel in Menden auszutragen hatte. Da Daniel Mohr, Uwe Eckardt und ich bei der Organisation in Herdorf vor Ort helfen wollten, einigten wir uns mit dem SV Menden darauf, den Kampf um einen Tag vorzuziehen (Danke nochmals!). So machten wir uns also schon am Samstag auf den Weg und hofften, mit einem guten Ergebnis in die Saison zu starten. Leider ging es schlecht los, der krankheitsbedingt kurzfristig in die Mannschaft ger\u00fcckte Stephan Toffanello verteidigte sich am achten Brett nicht umsichtig genug gegen den K\u00f6nigsangriff von Matthias B, 0-1.<br \/>\nDen Ausgleich erzielte Frank Mickisch an Brett 7. Nach ausgeglichener Er\u00f6ffnung bekam Frank im Mittelspiel zwei Bauern zu fassen (unten im Bild zu erkennen), die er bis zum Endspiel nicht mehr hergab, Niko Rudak gab sich geschlagen, 1-1.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Klondike-Cat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Klondike-Cat.jpg\" alt=\"\" title=\"Klondike-Cat\" width=\"550\" height=\"427\" class=\"aligncenter size-full wp-image-903\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Klondike-Cat.jpg 550w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Klondike-Cat-300x232.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><br \/>\nTurbulent verlief die Partie an Brett vier zwischen Andreas Piskorz (unten im Bild im Vordergrund) und Theo Mertin. Andreas breitete sich am Damenfl\u00fcgel aus, Mertin versuchte trotz fr\u00fch reduziertem Material sein Gl\u00fcck gegen den schwarzen K\u00f6nig auf der anderen Seite. Nach wechselseitigen Figuren- und Bauernopfern landeten beide in einem eigentlich remisen Bauernendspiel. Leider verpasste Andreas die einzige Chance, das Quadrat des a-Bauern zu erreichen und auf dem Weg den d-Bauern abzugrasen und schickte seinen h-Bauern nach vorn. Mertin konnte diesen leicht stoppen und der a-Bauer machte doch noch das Rennen, 1-2.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/2-aus-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/2-aus-3.jpg\" alt=\"\" title=\"2 aus 3\" width=\"550\" height=\"250\" class=\"aligncenter size-full wp-image-902\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/2-aus-3.jpg 550w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/2-aus-3-300x136.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><br \/>\nIch hatte am dritten Brett nach einer Ungenauigkeit von Dietmar Stolle bereits nach der Er\u00f6ffnung klaren Vorteil erspielt, verlor aber mal wieder den Faden und lie\u00df Gegenspiel zu. Unverhofft bekam ich die Chance, durch ein vor\u00fcbergehendes Figurenopfer einen Bauern zu gewinnen, welche ich auch ergriff. Leider w\u00e4hlte ich den falschen Weg, um die Figur zur\u00fcck zu gewinnen, Stolle fand einen Konter, der aus dem vor\u00fcbergehenden ein st\u00e4ndiges, kompensationsloses Figurenopfer machte (unten im Bild zu erahnen). In der Folge spielte Stolle zu oberfl\u00e4chlich und servierte mir noch eine Remischance auf dem Silbertablett.... die ich nicht erkannte. Stattdessen opferte ich noch eine Qualit\u00e4t f\u00fcr ein paar Damenschachs, aus denen der schwarze K\u00f6nig sich aber durch Flucht auf den Damenfl\u00fcgel befreien konnte, 1-3.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Micha.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Micha.jpg\" alt=\"\" title=\"Micha\" width=\"550\" height=\"495\" class=\"aligncenter size-full wp-image-904\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Micha.jpg 550w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Micha-300x270.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><br \/>\nAn Brett sechs hatte Patrick Scholl mit Schwarz sich schnell einen bequemen Vorteil gegen Fabian Krewett erspielt, nach fr\u00fchem Damentausch verblieb Krewett mit einem schwachen Bauern und einem schwachen Damenfl\u00fcgel, an dem Patrick einen Bauern einsacken konnte. Den Mehrbauern rettete er ins Doppell\u00e4uferendspiel, was er sicher gewann, 2-3.<br \/>\nAn Brett f\u00fcnf opferte Olaf D\u00fcber fr\u00fch einen Bauern, um den Turm Michael Spiekermanns auf a6 ins Abseits zu stellen. Spiekermann gab den Bauern schnell zur\u00fcck, um sich zu entlasten, aber Olaf goss durch ein neuerliches Bauernopfer \u00d6l ins Feuer, diesmal ging es darum, die geschw\u00e4chten schwarzen Felder rund um den schwarzen K\u00f6nig zu einem Mattangriff zu nutzen. Wiederum konnte Spiekermann sich durch R\u00fcckgabe des Materials entlasten, das entstandene Endspiel mit Turm und L\u00e4ufer bei Olaf und Turm und Springer bei Spiekermann sollte Remis enden, beim Abtausch des Turmes ging aber Olafs a-Bauer verloren. Im vierzigsten Zug verpasste Olaf die Chance, seinerseits den schwarzen a-Bauern zu verhaften, der schlie\u00dflich von Spiekermann entscheidend nach vorne geworfen wurde, 2-4.<br \/>\nAm Spitzenbrett spielte Sebastian Send gegen Stefan Spiekermann. In einem komplizierten Mittelspiel schnappte sich Sebastian eine Qualit\u00e4t, aber in Zeitnot zog Spiekermann ein gef\u00e4hrliches Gegenspiel, das nach eingehender Computer\u00fcberpr\u00fcfung sogar zum Remis gereicht h\u00e4tte, auf. Spiekermann verfehlte den Remisweg und Sebastian schickte unger\u00fchrt seinen d-Freibauern nach vorne und gewann, 3-4.<br \/>\nDie Entscheidung fiel an Brett zwei, wo Uwe Eckardt mit zerr\u00fctteter Bauernstruktur und einem schlecht plazierten Dame-L\u00e4ufer-Duo gegen Robin Trippe ins Endspiel ging. Dieser verf\u00fcgte \u00fcber einen fetten Freibauern auf c6, sowie die besser harmonierenden Figuren. Eine klare Niederlage also? Nat\u00fcrlich nicht, Uwe hat schon schlimmere Endspiel gehalten und auch diesmal gelang es ihm. Trippe wandelte zwar unter L\u00e4uferopfer den Freibauern in die zweite Dame um, Uwe nutze die Zeit, um seine Figuren gegen den wei\u00dfen K\u00f6nig zu aktivieren. Tats\u00e4chlich mussten beide wei\u00dfe Damen hilflos zusehen, wie ihr K\u00f6nig dem Schachgewitter ausgesetzt war, angesichts des Mannschaftsstandes stocherte Uwe sogar noch nach dem vollen Punkt, aber Trippe umging s\u00e4mtliche Tretminen, sodass Uwe sich ins Dauerschach f\u00fcgte 3,5-4,5.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag in Herdorf sollte es f\u00fcr unsere Mannschaften bedeutend besser laufen, wie man Daniels Bericht weiter unten entnehmen kann...<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jahreshauptversammlung des Bezirkes hatte es im Mai beschlossen: Der erste Spieltag der Kreis- und Bezirksligen und -klassen sowie die Siegerl\u00e4nder Derbys in der Verbandsklasse sollte zentral an einem Ort stattfinden. Als Veranstaltungsort f\u00fcr die 17 Mannschaftsk\u00e4mpfe diente die Dreifachturnhalle in Herdorf, die uns die DJK Herdorf an diesem Tag zur Verf\u00fcgung stellte. 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