{"id":876,"date":"2010-09-11T12:17:12","date_gmt":"2010-09-11T11:17:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=876"},"modified":"2010-09-12T16:58:13","modified_gmt":"2010-09-12T15:58:13","slug":"pflicht-und-kur-im-vierer-pokal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/876","title":{"rendered":"Pflicht und K\u00fcr im Vierer-Pokal"},"content":{"rendered":"<p>Mit zwei Mannschaften reisten wir am Freitag Abend nach Hellertal zur ersten Runde des Bezirks-Vierer-Pokals. Insgesamt nahmen 13 Mannschaften teil, was im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdopplung bedeutete. Das Los meinte es gut mit unserer ersten Mannschaft, die es mit dem zweiten Team des C4-ChessClubs zu tun hatte (im Bild unten auf der linken Seite sitzend).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Patrick-gegen-C4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Patrick-gegen-C4.jpg\" alt=\"\" title=\"Patrick gegen C4\" width=\"600\" height=\"340\" class=\"aligncenter size-full wp-image-882\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Patrick-gegen-C4.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Patrick-gegen-C4-300x170.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nDa der DWZ-Unterschied zwischen 500 und 900 Punkten lag, machten wir uns keine Sorgen ums Weiterkommen. Es kam dann auch so, wie wir es erwartet hatten, binnen gut einer Stunde hatten Uwe Eckardt gegen Nils Fehrensen, meine Wenigkeit gegen Dennis Reh, Patrick Scholl gegen Guido Mudersbach und Stephan Toffanello gegen Alexander Schwier mehr oder weniger m\u00fchelos gewonnen, womit wir uns dem spannenden Kampf unserer zweiten Mannschaft widmen konnten.<br \/>\nDiese hatte mit der zweiten Mannschaft des Siegener Schachvereins einen nominell st\u00e4rkeren Gegner zugelost bekommen, rechnete sich aber dennoch Siegchancen aus. An den beiden hinteren Brettern hatten wir mit Andreas Sch\u00f6ning und Daniela Seliger unsere beiden Neulinge eingesetzt, um ihnen vor dem ersten Kampf Spielpraxis zu verschaffen. Andreas trat mit Wei\u00df gegen Bezirksspielleiter J\u00fcrgen Pramann an und rochierte in der Er\u00f6ffnung ins offene Messer in Form der offenen g-Linie. Pramann nutzte die Fesselung des g-Bauern zu einem Figurengewinn auf f3 bei unvermindertem Angriff, den Andreas nicht \u00fcberstand, 0-1.<br \/>\nDaniela hatte in der Er\u00f6ffnung mutig einen Bauern auf d4 eingesammelt, was ihr aber eine passive Stellung bescherte. Sie \u00f6ffnete eine zweite Front am ansonsten verwaisten K\u00f6nigsfl\u00fcgel (beide Monarchen hatten sich auf der Gegenseite versteckt), aber die offene h-Linie fiel in die H\u00e4nde ihres Gegners Sieghard Wotzke. Leider verlegte Daniela sich dann auf die Verteidigung der K\u00f6nigsfl\u00fcgelbauern, anstatt \u00fcber den geschw\u00e4chten, wei\u00dfen K\u00f6nig herzufallen und stellte entscheidend einen Turm ein, 0-2.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Heinz-Roland-und-Daniel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Heinz-Roland-und-Daniel.jpg\" alt=\"\" title=\"Heinz-Roland und Daniel\" width=\"600\" height=\"523\" class=\"aligncenter size-full wp-image-883\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Heinz-Roland-und-Daniel.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Heinz-Roland-und-Daniel-300x261.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nSomit waren Daniel Mohr und Heinz-Roland Send an den vorderen Brettern zum Sieg verdammt, was man ihren Gesichtern deutlich ablesen konnte (siehe oben). Heinz-Roland hatte es in der Er\u00f6ffnung gewohnt ruhig angehen lassen und sich klaren Raumvorteil gegen Thomas Wallasch erarbeitet, Daniel hingegen hatte in der Er\u00f6ffnung gleich eine ganze Packung Tempos weggeschmissen und erwartete den Angriff von Rolf Kl\u00fcser. Dann wurde es an beiden Brettern taktisch. Heinz-Roland fand einen sch\u00f6nen Figurengewinn, verdribbelte sich aber dann in den Varianten und bleib auf einem Minusbauern sitzen, der aber durch ungleichfarbige L\u00e4ufer und Angriffschancen gegen den K\u00f6nig kompensiert wurde. Wallasch lief dann noch mit der Dame ins Abseits und konnte den Angriff nur unter Figurenopfer abwehren, das Endspiel gewann Heinz-Roland sicher, 1-2.<br \/>\nDaniel hatte in der Zwischenzeit (fast) seine Entwicklung beendet und sogar einen Bauern eingesackt, aber es bleiben ihm immer noch ein grausam eingemauerter wei\u00dffeldriger L\u00e4ufer und deutliche Schw\u00e4chen auf den schwarzen Feldern. Kl\u00fcser steckte gewohnt angriffslustig noch eine Figur ins Gesch\u00e4ft, als Daniel diese Drohungen mit einem Multifunktionszug abgewehrt hatte, folgte noch eine Qualit\u00e4t. Daniel bot seine Dame als Beschwichtigungsopfer gegen einen weiteren Turm an, Kl\u00fcser griff zu, was sich aber in der nachfolgenden Analyse als Fehler herausstellte, die Fortsetzung des Angriffs h\u00e4tte vermutlich das Remis durch Dauerschach gesichert. Nach der Zeitkontrolle ergab die Volksz\u00e4hlung zwei T\u00fcrme, einen L\u00e4ufer, einen Springer und drei Bauern bei Daniel, eine Dame, einen Springer und f\u00fcnf Bauern bei Kl\u00fcser. Daniel gelang es, seine Figuren zu koordinieren und kn\u00fcpfte ein undurchdringliches Mattnetz. Nun galt es noch dem Dauerschach auszuweichen, was ihm mit drei Minuten Restbedenkzeit auch gelang, Kl\u00fcser gab auf und unsere Zweite war aufgrund der besseren Berliner Wertung in der n\u00e4chsten Runde. Hier trifft sie nun auf die erste Mannschaft aus Hellertal, die erste Mannschaft muss im Topspiel gegen die erste Mannschaft aus Siegen antreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zwei Mannschaften reisten wir am Freitag Abend nach Hellertal zur ersten Runde des Bezirks-Vierer-Pokals. Insgesamt nahmen 13 Mannschaften teil, was im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdopplung bedeutete. 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