{"id":697,"date":"2010-04-26T21:20:59","date_gmt":"2010-04-26T20:20:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=697"},"modified":"2010-04-28T19:38:27","modified_gmt":"2010-04-28T18:38:27","slug":"erste-mannschaft-schafft-klassenerhalt-vol-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/697","title":{"rendered":"Erste Mannschaft schafft Klassenerhalt Vol. 2 (leicht editiert)"},"content":{"rendered":"<p>Wie von Daniel bereits unten angek\u00fcndigt, hat die erste Mannschaft durch einen knappen Sieg im Lokalderby gegen den Siegener SV den Klassenerhalt in der Verbandsliga tats\u00e4chlich geschafft.<br \/>\nBevor es aber so weit war, mussten wir nervenaufreibende f\u00fcnfeinhalb Stunden warten, bis der entscheidende vierte Punkt eingefahren war, aber fangen wir doch vorne an:<br \/>\nDa dem Kampf SVG Plettenberg gegen SG Ennepe-Ruhr-S\u00fcd im Falle einer Niederlage unsererseits eine entscheidende Bedeutung zukam, schickten wir kurzerhand Daniel Mohr nach Plettenberg, um uns \u00fcber den dortigen Kampf auf dem Laufenden zu halten. Nach etwa zwei Stunden kamen von dort die ersten Ergebnisse, vier Bretter hatten sich friedlich getrennt, was dem Gast aus Ennepe den Klassenerhalt bescherte, Plettenberg musste gewinnen, um selbigen definitiv abzusichern. Die Enneper k\u00fcndigten aber Daniel gegen\u00fcber an, die restlichen Partien auszuk\u00e4mpfen, immerhin hatten wir ihnen im Rahmen des Pokalfinales eine Kiste Original Siegerl\u00e4nder Gerstenkaltschalen f\u00fcr den Sieg in Aussicht gestellt.<br \/>\nBei uns waren die schlimmsten Aufstellungs-Albtr\u00e4ume in Erf\u00fcllung gegangen. Wie der Buschfunk schon vermutet hatte, traten die Siegener an den hinteren Brettern mit ihren beiden Edelreservisten Bernd Donner und Frank Becker an.<br \/>\nDie erste Entscheidung fiel aber weiter vorn. Topscorer Andreas Piskorz, bis dato 7 aus 8, hatte sich an Brett 5 gegen Ulrich Lange f\u00fcr mich unverst\u00e4ndlicherweise aus der Er\u00f6ffnung heraus auf ein schlechtes Endspiel eingelassen, in dem Lange \u00fcber die wesentlich aktiveren Figuren inklusive K\u00f6nig, sowie \u00fcber einen gef\u00e4hrlichen d-Freibauern verf\u00fcgte, w\u00e4hrend Andreas&#8216; Bauernmehrheit am Damenfl\u00fcgel lahmgelegt war. Lange nutzte diesen Vorteil schnell zum Sieg, der Stellungstyp war ihm, wie sich hinterher herausstellte, bestens vertraut gewesen, 0-1.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-1-4.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-1-4.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 1-4\" width=\"525\"  class=\"aligncenter size-full wp-image-702\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-1-4.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-1-4-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nDer Ausgleich fiel an Brett 4 (vorn im Bild). Olaf D\u00fcber war nicht besonders gut aus der Er\u00f6ffnung gekommen, Frank W\u00e4chtler verf\u00fcgte \u00fcber das L\u00e4uferpaar, sowie einigen Entwicklungsvorsprung, da Olafs K\u00f6nig noch in der Mitte stand. Durch ein grobes Versehen stellte W\u00e4chtler eine Qualit\u00e4t ein, aber auch danach war die Stellung f\u00fcr Olaf noch schwierig zu spielen. W\u00e4chtler versuchte sich an Olafs Damenfl\u00fcgelbauern schadlos zu halten, w\u00e4hrend Olaf die Mehrqualit\u00e4t nutzte, um Drohungen gegen den schwarzen K\u00f6nig aufzubauen, die schlie\u00dflich die Partie zu unseren Gunsten entschieden, 1-1.<br \/>\nDie vermeintlich schwerste Aufgabe hatte am siebten Brett Frank Mickisch zu meistern, musste er doch mit Schwarz gegen den nur f\u00fcr diesen Kampf geschonten Bernd Donner (im Bild unten mit schlimmer Vorahnung) antreten. Nach einem taktischen Intermezzo ausgangs der Er\u00f6ffnung machte Donner auf der langen schwarzen Diagonalen mittels Dame-L\u00e4ufer-Batterie Druck auf Franks K\u00f6nig. Frank konnte aber geschickt Angriff und Verteidigung verbinden und nun seinerseits Donners K\u00f6nig angreifen. Wie er diesen genau erlegte, bekam ich leider nicht mit, in der Schlussstellung parkte aber ein schwarzer Springer auf g2 mitten in der wei\u00dfen K\u00f6nigsstellung, 2-1.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-5-7.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-5-7.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 5-7\" width=\"525\"  class=\"aligncenter size-full wp-image-704\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-5-7.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-5-7-300x197.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nDer zweite Edeljoker der Siegener hingegen stach. Am achten Brett hatte Raphael Gall die undankbare Aufgabe, sich mit Frank Becker zu duellieren. Schon in der Er\u00f6ffnung musste Raphael das L\u00e4uferpaar aufgeben, zudem erhielt Becker ein starkes Zentrum und Initiative am K\u00f6nigsfl\u00fcgel. Raphael versuchte, am Damenfl\u00fcgel zu kontern, aber Becker konnte dies abwehren und setzte sich in Zeitnot durch, 2-2.<br \/>\nKnapp nach der Zeitkontrolle lagen wir dann sogar zur\u00fcck. Nachdem ich am dritten Brett gegen Andrej Osetrov schnell und gut aus der Er\u00f6ffnung gekommen war, erarbeitete ich mir im Mittelspiel durch die Besetzung der e-Linie einen klaren Vorteil und drang sogar mit Turm und Dame auf der zweiten Reihe ein. Leider verplemperte ich unn\u00f6tig viel Zeit an unn\u00fctzen Varianten (an die Gewinnvariante, die mir der Rechner hinterher zeigte, hatte ich dabei nicht mal im Entferntesten gedacht) und driftete langsam in Zeitnot. Osetrov stellte ein paar Drohungen gegen meinen K\u00f6nig auf, worauf ich total kopflos reagierte und zu guter Letzt sogar eine glatte Figur stehen lie\u00df. Ich schleppte mich noch gefrustet bis Zug 47, aber da war endg\u00fcltig Schluss, 2-3.<br \/>\nDaniel vermeldete nach der Zeitkontrolle eine 4-3 F\u00fchrung der Gastgeber in Plettenberg, die noch offene Partie war besser f\u00fcr Ennepe, aber noch nicht sicher gewonnen. Bei einem 4-4 in Plettenberg w\u00fcrden uns 3,5 Brettpunkte, also drei Remisen in den noch offenen Partien reichen, aber das Risiko wollten wir nicht eingehen und spielten weiter darauf, uns selbst zu retten.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-6.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-6.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 6\" width=\"525\" class=\"aligncenter size-full wp-image-705\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-6.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Brett-6-300x182.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nAn Brett 6 hatten Patrick Scholl und Torsten Lindner gef\u00fchlte hundert Z\u00fcge in einer Igelstellung hin und her laviert, bevor man sich endlich zu einem Zusammensto\u00df im Zentrum durchringen konnte. Nach der folgenden Abtauschorgie behielten beide neben sechs Bauern  nur noch Dame und Springer \u00fcbrig, allerdings waren Patricks Restfiguren deutlich aktiver positioniert (im Bild oben deutlich zu erkennen). Nach der Zeitkontrolle br\u00fctete Patrick lange, um eine M\u00f6glichkeit zu finden, dies gewinnbringend einzusetzen. Er fand schlie\u00dflich einen erzwungenen Damentausch, der in ein leicht gewonnenes Springerendspiel m\u00fcndete, das Lindner schnell aufgab, 3-3.<br \/>\nNun lag also die Verbandsligazukunft in den H\u00e4nden unserer beiden Spitzenbretter.<br \/>\n(Im Bild sitzend Sebastian Send und Uwe Eckardt, stehend Stefan T\u00f6pler (li.) und Dawid Kulik, der f\u00fcr die SVG Plettenberg &#8222;spionierte&#8220;. Sein Bericht auf der Plettenberger Homepage findet sich <a href=\"http:\/\/www.svg-plettenberg.de\/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=1015&#038;Itemid=45\">hier<\/a>)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Big-Brother.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Big-Brother.jpg\" alt=\"\" title=\"Big Brother\" width=\"525\"  class=\"aligncenter size-full wp-image-700\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Big-Brother.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/Big-Brother-300x228.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nAn Brett zwei trafen wieder mal Uwe Eckardt und Gerald Richter aufeinander. Richter war \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 gut auf Uwes Er\u00f6ffnung vorbereitet und erspielte sich sichtbaren Vorteil. Im Kontrollzug opferte Richter sogar die Qualit\u00e4t, um ein vorger\u00fccktes Freibauernduo am Damenfl\u00fcgel in Gang zu bringen. Das sah nicht nur gewonnen aus, wie Uwes Rechner am Tag danach zeigte, war es das auch. Richter lie\u00df sich aber zu einem \u00fcbereilten Vorsto\u00df eines Bauern hinrei\u00dfen, sodass Uwe das dynamische (Bauern-)Duo blockieren und seinerseits mit dem Randbauern zur Dame laufen konnte, 4-3 und Klassenerhalt!!!!!<br \/>\nDie wiedermal hochkomplexe Partie am Spitzenbrett zwischen Sebastian Send und Reinhard Schischke war f\u00fcr uns daher nebens\u00e4chlich, die Siegener hofften im Falle eines Sieges noch auf eine hohe Niederlage von Bergneustadt\/Derschlag. Schischke hatte im Mittelspiel eine Qualit\u00e4t erobert, f\u00fcr die Sebastian aber immerhin zwei Bauern einheimsen konnte. Im Endspiel ging einer der Bauern verloren, Sebastian rettete sich knapp in ein Endspiel L\u00e4ufer und drei Bauern gegen Turm und zwei Bauern auf einem Fl\u00fcgel. Ob dies zu gewinnen war, konnten wir auch in der Analyse nicht definitiv kl\u00e4ren, Schischke schaffte es mit nur noch f\u00fcnf Minuten f\u00fcr den Rest der Partie nicht, was uns den 4,5-3,5 und somit den dritten (!) Tabellenplatz einbrachte. Wie ausgeglichen die Verbandsliga auch in dieser Saison war, l\u00e4sst sich daran ablesen, dass wir abgestiegen w\u00e4ren, wenn Uwe und Sebastian ihre Partien verloren h\u00e4tten. Somit traf es unseren Nachbarn aus Siegen, dem auch das abschlie\u00dfende 4-4 in Plettenberg nicht mehr half. Da der SV Kreuztal bereits vor dem letzten Spieltag abgestiegen war, sind wir nun der einzige Verbandsligist aus dem Siegerland.<br \/>\nNicht so dramatisch ging es bei der zweiten Mannschaft zu, die gegen die vierte Mannschaft aus Siegen antreten musste. Stephan Toffanello gewann am ersten Brett kampflos, zu seinen am Brett erspielten 4 aus 5 (!) gesellten sich zus\u00e4tzlich noch zwei kampflose Siege. Durch die Siege von Dominik Marx, Roland Brosius und James Gray (6 aus 8, im Bild vorne rechts) und die Remisen von Heinz-Roland Send (7 aus 8 und somit Topscorer der zweiten Mannschaft) und Hans-Wolfgang Dittmann ergab sich ein nie gef\u00e4hrdeter 5-3 Sieg, der uns den dritten Platz in der Bezirksliga bescherte.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/2-te-Mannschaft.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/2-te-Mannschaft.jpg\" alt=\"\" title=\"2-te Mannschaft\" width=\"525\" class=\"aligncenter size-full wp-image-699\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/2-te-Mannschaft.jpg 600w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/2-te-Mannschaft-300x121.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie von Daniel bereits unten angek\u00fcndigt, hat die erste Mannschaft durch einen knappen Sieg im Lokalderby gegen den Siegener SV den Klassenerhalt in der Verbandsliga tats\u00e4chlich geschafft. 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