{"id":687,"date":"2010-04-18T16:47:27","date_gmt":"2010-04-18T15:47:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=687"},"modified":"2010-04-18T16:47:28","modified_gmt":"2010-04-18T15:47:28","slug":"noch-eine-pleite-in-ennepe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/687","title":{"rendered":"Noch eine Pleite in Ennepe"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits vor drei Wochen machten wir uns auf den weiten Weg zur SG Ennepe-Ruhr-S\u00fcd. Nach der verpatzten Pflicht Verbandsliga-Mannschaftskampf war der Anlass diesmal die K\u00fcr Verbands-Mannschafts-Pokal-Finale. Leider mussten wir ohne unser Spitzenbrett Sebastian Send auskommen, daf\u00fcr waren mit Andreas Piskorz und Patrick Scholl die beiden Matchwinner der vorherigen Runden an Bord. Nach etwas mehr als drei Stunden war ich ziemlich optimistisch.<br \/>\nAm ersten Brett musste Uwe Eckardt \u00fcberraschend gegen IM Eugen Tripolsky antreten, mit seinem Einsatz hatten wir nicht gerechnet. Uwe strebte mit Wei\u00df wie gewohnt ungew\u00f6hnliche Stellungsbilder an und setzte Tripolsky stark unter Druck, sodass dieser sich zu einem Springeropfer entschloss, um Gegenspiel am Damenfl\u00fcgel, wo Uwes K\u00f6nig untergeschl\u00fcpft war, aufzubauen. Uwe seinerseits r\u00fcckte am K\u00f6nigsfl\u00fcgel erfolgversprechend vor&#8230;<br \/>\nMir erging es am zweiten Brett nicht so gut, direkt aus der Er\u00f6ffnung war ich gegen Norbert Bruchmann, dem ich am 9.5. in der ersten Runden des Einzelpokals wieder gegen\u00fcber sitzen werde,   in einem schlechteren Endspiel gelandet. Meine Bauernstruktur war geschw\u00e4cht, zudem erwies sich Bruchmanns Springer als n\u00fctzlicher als mein in seinem Bewegungsdrang eingeengter L\u00e4ufer. Aber forciert verloren war das wohl noch lange nicht&#8230;<br \/>\nDen Punkt an Brett drei hatte ich schon gebongt. Andreas Piskorz bearbeitete mit drei Schwerfiguren den K\u00f6nig von Udo Garweg, der zudem nur noch \u00fcber etwa 3 Minuten f\u00fcr 15 Z\u00fcge verf\u00fcgte&#8230;.<br \/>\nAn Brett vier hatte Patrick Scholl gegen Michael Cripps einen symbolischen Vorteil erarbeitet, neben dem bessren L\u00e4ufer verf\u00fcgte er \u00fcber die totale Kontrolle der einzigen offenen Linie. Die Stellung sch\u00e4tze ich als \u201eunverlierbar\u201c ab, ob man sie gewinnen kann, war mir nicht klar, jedenfalls k\u00f6nnte Patrick es versuchen, wenn es der Mannschaftsstand verlangt&#8230;.<br \/>\nDoch dann war der Traum binnen weniger Minuten geplatzt. Vom dritten Brett h\u00f6rte ich auf einmal den Ausruf \u201eMatt\u201c. Leider nicht von Andreas sondern von Garweg, denn Andreas war in mittlerweile totaler Gewinnstellung unachtsam in eine einz\u00fcgiges Matt gelaufen.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter sah ich aus dem Augenwinkel den Handshake an Brett vier. Ich wollte Patrick schon f\u00fcr einen unangebracht fr\u00fchen Remisschluss anmeckern, doch dann sah ich die Bescherung, Patrick hatte durch einen profanen L\u00e4uferspie\u00df eine Qualit\u00e4t eingestellt und sofort die Waffen gestreckt.<br \/>\nZwischenzeitlich hatte ich es geschafft, meine drei verbliebenen Figuren (K\u00f6nig, Turm und L\u00e4ufer) derma\u00dfen mit meinen Bauern zu verkeilen, dass Bruchmann mit einem geschickten Mattnetz eine Qualit\u00e4t erobern konnte. Nach ein paar Agoniez\u00fcgen gab auch ich auf.<br \/>\nDie Partie an Brett eins war somit f\u00fcr den Kampf bedeutungslos geworden, aber dennoch weiterhin hochinteressant. Uwe hatte die Mehrfigur aus Verteidigungsgr\u00fcnden zur\u00fcckgeopfert und schien somit am K\u00f6nigsfl\u00fcgel schneller zu mahlen. In Zeitnot entging ihm leider die st\u00e4rkste Fortsetzung und zu allem \u00dcberfluss blieb auch noch kompensationslos ein Turm stehen.<br \/>\nHerzliche Gl\u00fcckw\u00fcnsche also nach Ennepe und alles Gute in Eurem letzten Kampf in Plettenberg n\u00e4chste Woche!<br \/>\nUns bleibt nach der Schmach die Hoffnung, dass wir es in der n\u00e4chsten Woche im Abstiegsderby gegen Siegen besser machen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits vor drei Wochen machten wir uns auf den weiten Weg zur SG Ennepe-Ruhr-S\u00fcd. Nach der verpatzten Pflicht Verbandsliga-Mannschaftskampf war der Anlass diesmal die K\u00fcr Verbands-Mannschafts-Pokal-Finale. 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