{"id":343,"date":"2009-03-30T20:17:40","date_gmt":"2009-03-30T19:17:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=343"},"modified":"2009-03-30T20:17:40","modified_gmt":"2009-03-30T19:17:40","slug":"pflichtsieg-in-herdecke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/343","title":{"rendered":"Pflichtsieg in Herdecke"},"content":{"rendered":"<p>Durch einen 5-3 Pflichterfolg beim nunmehr abgestiegenen Tabellenschlusslicht aus Herdecke ist das Ziel Klassenerhalt f\u00fcr die erste Mannschaft in greifbare N\u00e4he ger\u00fcckt. Allerdings war es ein schwerer Weg zum Erfolg, der f\u00fcr mich als Mannschaftsf\u00fchrer schon ein paar Tage vorher begann, denn mit Matthias Hoffmann, Andreas Piskorz und Raphael Gall mussten drei Spieler unseres 10er-Kaders den Kampf absagen. Gl\u00fccklicherweise konnte ich Matthias Helduser zur weiten Reise nach Herdecke \u00fcberreden, obwohl er bereits am Montag morgen gen Lissabon abheben wollte. (Fast) p\u00fcnktlich um 12.30 Uhr trafen wir uns in Weidenau, die Klippe Zeitumstellung hatten alle umschifft. Doch damit waren die T\u00fccken der Anreise noch nicht gemeistert: Auf dem Teilst\u00fcck HTS\/A4 verabschiedete sich Daniel Mohrs ausw\u00e4rtskampferprobter VW-Bus. Mit letzter Kraft rettete Daniel den Bus auf den Pendlerparkplatz Wenden, wo wir in Frank Mickischs &#8222;Ersatzauto&#8220; umstiegen. Obwohl die Herdecker ihr Spiellokal gut von der Au\u00dfenwelt abgeschirmt haben, sa\u00dfen wir um 14 Uhr am Brett. Dort sa\u00df mir wie erwartet niemand gegen\u00fcber, der Gastgeber hat bislang in jedem Heimkampf das dritte Brett freigelassen, also 1-0 f\u00fcr uns. Nach ca. 2 Stunden und 19 Z\u00fcgen hatte Frank Mickisch an Brett 7 zwei Figuren eingesammelt, 2-0. Auf Grund zweier klar besserer Stellungen an 1 und 5 gab ich Matthias Helduser an 8 gr\u00fcnes Licht f\u00fcr ein Remisangebot, das sein Gegner etwas \u00fcberraschend annahm, die Stellung war wohl besser f\u00fcr ihn. Uwe Eckardt an Brett 2 opferte im Mittelspiel einen Bauern, konnte aber daf\u00fcr gute Kompensation erlangen. Leider \u00fcbersah er eine Mattdrohung seines Gegners und musste die Waffen strecken, 1,5-2,5. Olaf D\u00fcber hatte seinem Gegner an Brett 4 schon fr\u00fch zwei Freibauern am Damenfl\u00fcgel \u00fcberlassen, \u00fcbernahm daf\u00fcr aber die Initiative im Zentrum und auf den schwarzen Feldern. Doch auch er lief in einen Konter, also Ausgleich. Dennoch hatte ich keine Sorgen um den Sieg, Sebastian gewann schon wenig sp\u00e4ter seine \u00fcberlegene Stellung und schraubte seine Saisonbilanz auf unglaubliche 6,5\/7 an Brett 1! Patrick Scholl an Brett 6 kam gut aus der Er\u00f6ffnung, verdribbelte sich dann aber mit einem seiner L\u00e4ufer, den er nur mit gro\u00dfer M\u00fche retten konnte. Das entstandene Springer-gegen-L\u00e4ufer-Endspiel war wohl niemals ernsthaft au\u00dferhalb der Remisbreite, 4-3 f\u00fcr uns. Daniel Mohr stand nach der Er\u00f6ffnung klar besser, trotz fr\u00fchem Damentausch setzte er dem Zentralk\u00f6nig seines Gegners arg zu, eroberte aber aus dieser Druckstellung &#8222;nur&#8220; einen Bauern, vermutlich findet &#8222;Fritz&#8220; hier einen schnelleren Totschlag. Daniel musste sich noch im Endspiel qu\u00e4len, sein Sieg war aber nie gef\u00e4hrdet. Im letzten Kampf gegen Plettenberg reichen uns nun 1,5 Brettpunkte zum Klassenerhalt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch einen 5-3 Pflichterfolg beim nunmehr abgestiegenen Tabellenschlusslicht aus Herdecke ist das Ziel Klassenerhalt f\u00fcr die erste Mannschaft in greifbare N\u00e4he ger\u00fcckt. 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