{"id":189,"date":"2008-02-19T21:06:31","date_gmt":"2008-02-19T20:06:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/189"},"modified":"2008-02-21T21:15:59","modified_gmt":"2008-02-21T20:15:59","slug":"gluckliches-4-4-gegen-hemer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/189","title":{"rendered":"Gl\u00fcckliches 4-4 gegen Hemer"},"content":{"rendered":"<p>Einen (hoffentlich) wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg aus der Verbandsliga ergatterte die erste Mannschaft gegen den SV Hemer. Dabei waren wir durchaus vom Gl\u00fcck beg\u00fcnstigt. Zun\u00e4chst remisierte Olaf D\u00fcber am vierten Brett nachdem ihm\u00a0die Er\u00f6ffnung keine Aussicht auf Vorteil gebracht hatte. \u00c4hnliches traf auf Patrick Scholl zu, der sich im Mittelspiel in ein Figurenopfer fl\u00fcchtete. Statt der erhofften Initiative und zwei Bauern, brachte es aber nach einem Zwischenzug nur einen Bauern, v\u00f6llige Passivit\u00e4t und die baldige Aufgabe.<\/p>\n<p>Ein ungewohntes Bild ergab sich am Spitzenbrett. Sebastian Send stand bedenklich unter Druck und hatte zudem mit Zeitnot zu k\u00e4mpfen. Seine Gegnerin, die rum\u00e4nische WGM Carmen Voicu-Jagodzinsky, nutzte dies aus und brachte Sebastian somit die erste (VL)-Saisonniederlage bei.<\/p>\n<p>Was die &#8222;Junge Garde&#8220; (Patrick und Sebastian) vermasselt hatte, mussten die alten S\u00e4&#8230;, Pardon, Herren wieder rausrei\u00dfen. Andreas Piskorz sammelte zwei Bauern ein und tauschte die Damen, sein Gegner Hermann Carnein zeigte sich schnell einsichtig und gab das hoffnungslose Endspiel auf. Den Ausgleich erzielte Frank Mickisch:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2008\/02\/mickisch.jpg\" alt=\"mickisch.jpg\" \/><\/p>\n<p>Im Bild blies Frank mit 1.b4!? Sxb4 2.Sxe7+ Kh8 3.f5 Lxc3 4.fxe6 zum sp\u00e4ter erfolgreichen K\u00f6nigsangriff.<\/p>\n<p>Uwe Eckardt kam sehr passiv aus der Er\u00f6ffnung, sein Gegner Andreas Jagodzinsky opferte zwei Bauern und eine Qualit\u00e4t um den Angriff aufrecht zu erhalten. Uwe verteidigte sich gewohnt furchtlos und einfallsreich, wenn auch vermutlich nicht immer korrekt. In Zeitnot beschr\u00e4nkte Jagodzinsky sich allerdings auf die Wiederherstellung des materiellen Gleichgewichtes, das resultierende Damenendspiel endete schnell mit einem H\u00e4ndedruck &#8211; Remis.<\/p>\n<p>Meine Partie gegen Christian Rein\u00f6hl hatte bis zum 17. Zug bekannte Vorbilder, was den Vorteil hatte, dass\u00a0ich mir\u00a0auch im Mittel- und Endspiel mal etwas mehr Zeit lassen konnte. So ging es dann taktisch ein wenig hin und her, wobei mir zwischendurch leider ein (wirklich) nicht trivialer Figurengewinn durch die Lappen ging \ud83d\ude41<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2008\/02\/michael.jpg\" alt=\"michael.jpg\" \/><\/p>\n<p>Denk: &#8222;24&#8230;Le5 sieht gut aus, aber nach 25.Sxe6 Txd1+ 26.Txd1 verliert\u00a0Txe6 wegen 27.Dxf5 De7 28.Te1 Df6 29.Dxf6 gxf6 30. f4. Mist! Was ist also mit 26&#8230;.Df7? Dann ist 27.Sd4 erzwungen (?!), wonach 27&#8230;.Td8 den Springer fesselt und gewinnt. OK, also 24&#8230;Le5 25.Sxe6 Txd1+ 26.Txd1 Df7.&#8220; So das Ergebnis des 23-min\u00fctigen Denkens in obiger Pose. Leider fand mein Gegner 27.f4, wonach es immer noch einen Figurengewinn mittels 27&#8230;.Lf6 28.Sd4 Td8 29.Dxf5+ Dd7! (den Zug habe ich nicht gesehen) gab. Das nach 27.f4 Dxe6 28.fxe5 Dxe5 entstehende Endspiel endete im 41. Zug mit Remis.<\/p>\n<p>Wohl und wehe des Kampfes hing nun von der Partie Daniel Mohr gegen Marc St\u00f6ring ab. Daniel war mit Schwarz ungew\u00f6hnlich gut aus der Er\u00f6ffnung gekommen und hatte ausgeglichen. Im Mittelspiel lehnte er dann ein Remisangebot ab, da wir davon ausgehen mussten, dass Daniel auf Gewinn spielen muss. Daniel erzwang (?) tats\u00e4chlich noch eine Schw\u00e4che in Form eines isolierten Doppelbauern\u00a0bei seinem Gegner und versuchte noch seine Bauernmehrheit am Damenfl\u00fcgel in Bewegung zu setzen. St\u00f6ring verteidigte sich aber akkurat und gem\u00e4\u00df der ausgegebenen Parole &#8222;Spatz statt Taube&#8220; ging Daniel keine Risiken mehr ein und remisierte zum 4-4.<\/p>\n<p>Mit 5-7 Punkten stehen wir\u00a0nun auf Platz 7 der Verbandsliga, aber angesichts des schweren Restprogrammes (Bergneustadt\/Derschlag, Letmathe und Siegen) schweben wir weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.<\/p>\n<p>Einen wichtigen 4,5-3,5 Sieg feierte unsere zweite Mannschaft in Betzdorf gegen die dritte Vertretung des Gastgebers. Ihre Partien gewannen Thorsten Raasch, Stefan T\u00f6pler und Christian Ha\u00dfler, Remisen steuerten Stephan Toffanello, Hans-Wolfgang Dittmann und James Gray bei.<\/p>\n<p>Knapp mit 2,5-3,5 verlor die Dritte gegen Hellertal III. Horst Hartzer und Martin Schneider konnten gewinnen, Walter Jung spielte Remis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen (hoffentlich) wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg aus der Verbandsliga ergatterte die erste Mannschaft gegen den SV Hemer. Dabei waren wir durchaus vom Gl\u00fcck beg\u00fcnstigt. 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