{"id":1748,"date":"2013-11-02T21:39:53","date_gmt":"2013-11-02T20:39:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=1748"},"modified":"2013-11-02T21:39:53","modified_gmt":"2013-11-02T20:39:53","slug":"klare-siege-in-den-nachholkaempfen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/1748","title":{"rendered":"Klare Siege in den Nachholk\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Sonntag richteten wir unsere aufgrund des B\u00fcrgerfestes um zwei Wochen verschobene Heimspielpremiere f\u00fcr diese Saison aus. Zu Gast waren die zweite und die dritte Vertretung unseres Nachbarn aus Siegen, nochmals vielen Dank, dass Ihr der Verlegung zugestimmt habt!<br \/>\nIn der Verbandsklasse gingen wir als deutlicher Favorit gegen Siegen II an die Bretter, zwischen 200 und 300 DWZ-Punkte pro Brett brachten wir mehr auf die virtuelle Waage.<br \/>\nAm siebten Brett spielte Andreas Piskorz mit Schwarz gegen Jan-Konrad Wied. Der Siegener vermied jedweden Zusammensto\u00df im Zentrum, sodass Andreas ohne M\u00fche ein breites Bauernzentrum aufbauen konnte. Im R\u00fccken seiner Bauernschar formierte Andreas seine Figuren zum K\u00f6nigsangriff, w\u00e4hrend Wied weiterhin hinter seiner Deckung blieb. Andreas schob die Bauern vor, unwiderstehlich folgten die Figuren in deren Schatten. Mit einer kleinen Schlusskombination eroberte Andreas die Dame und die Partie, 1-0.<br \/>\nAn Brett drei spielte ich mit Schwarz gegen Rolf Kl\u00fcser. In der Er\u00f6ffnung \u00fcbersah ich einen relativ einfachen Bauerngewinn, danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Ich provozierte eine un\u00fcbersichtliche Variante, in der sich beidseitig ein Bauer durch die gegnerische Stellung fra\u00df, da ich an deren Ende einen Vorteil f\u00fcr mich ersp\u00e4hte. Dieser erwies sich aber leider als nicht wirklich relevant, sodass ich ein Remis durch Zugwiederholung anstrebte, 1,5-0,5.<br \/>\nDas Spitzenbrett sah wie schon vor zwei Jahren das Duell zwischen Sebastian Send und Reinhard Radtke. Sebastian rochierte mit Schwarz lang, Radtke suchte am K\u00f6nigsfl\u00fcgel Schutz.  Bevor es jedoch zu einem wilden Hauen und Stechen kam, wickelte Sebastian in ein leicht vorteilhaftes Endspiel ab, in dem er \u00fcber die bessere Bauernstruktur und die besser koordinierten Figuren (Doppelturm und Springer gegen Doppelturm und L\u00e4ufer) verf\u00fcgte. Durch einen auf den ersten Blick unm\u00f6glichen Bauernzug wurde es dann doch noch taktisch, Radtke entging eine Pointe, die ihn einen Bauern kostete, und gab das Endspiel fr\u00fch aber nicht unberechtigt auf, 2,5-0,5.<br \/>\nDen geringsten DWZ-Unterschied gab es an Brett zwei zwischen Manfred Schneider und Thomas Wallasch. Letzterer forcierte fr\u00fch mit Schwarz den Damentausch, aber trotz des eher geschlossenen Charakters der Stellung konnte Manni eine gef\u00e4hrliche Initiative entwickeln. Nach und nach \u00f6ffnete sich die Stellung und Mannis aktivere Figuren \u00fcbernahmen das Kommando. Die Partie endete allerdings abrupt durch einen Figureneinsteller Wallaschs, wonach dieser sich direkt geschlagen gab, 3,5-0,5.<br \/>\nOlaf D\u00fcber spielte an Brett f\u00fcnf mit Schwarz gegen G\u00fcnter Jopp. Olaf gewann schnell einen Bauern, den er aber zur\u00fcckgab, um die wei\u00dfe Dame am Damenfl\u00fcgel in die Abseitsfalle zu locken. Der folgende Angriff am K\u00f6nigsfl\u00fcgel erwies sich aber noch nicht als entscheidend, Jopp konnte zun\u00e4chst seine Dame zur\u00fcck ins Spiel holen und auch seinen K\u00f6nig sch\u00fctzen. In etwa ausgeglichener Stellung aber \u00fcbersah Jopp eine vierz\u00fcgige Mattkombi, die Olaf nicht entging, 4,5-0,5.<br \/>\nPatrick Scholl gegen J\u00f6rg Kellerhoff lautete die Paarung an Brett sechs. Patrick rochierte lang und richtete seine Figuren gegen den schwarzen K\u00f6nig aus, als Kellerhoff bei einem Gegenschlag im Zentrum einen Bauern verlor. Nun also hie\u00df die Devise \u201eab ins Endspiel\u201c, was Patrick auch bis ins Springerendspiel beherzigte. Dieses erwies sich allerdings als schwieriger, als es auf den ersten Blick aussah, nur durch einen Fehler Kellerhoffs kam Patrick auf die Siegerstra\u00dfe Bauernendspiel. Durch einen b\u00f6sen Verrechner Patricks h\u00e4tte sogar dieses noch in ein remises Damenendspiel m\u00fcnden k\u00f6nnen, doch Kellerhoff lies die unverhoffte Chance liegen, 5,5-0,5.<br \/>\nAm letzten Brett spielte Frank Mickisch mit Wei\u00df gegen Heinz Feuring. Durch heterogene Rochaden wurde es sehr taktisch, was Frank viel Zeit kostete. In der entscheidenden Phase zwischen den Z\u00fcgen 30 und 40 lebte Frank nur von wenigen Minuten und ging somit an einer komplizierten Abwicklung in ein klar besseres Endspiel vorbei. Ausgangs der Zeitnot war die Stellung dann ausgeglichen, aber entgegen der ungeschriebenen (und meines Wissens nach auch unbewiesenen) Faustregel, dass das Dame-Springer-Tandem dem Dame-L\u00e4ufer-Tandem \u00fcberlegen ist, konnte Frank mit dem L\u00e4ufer mehr Druck aufbauen, sodass Feuring schlie\u00dflich den Springer verlor, 6,5-0,5.<br \/>\nDie letzte Partie fochten an Brett vier Uwe Eckardt und Bruno Bolte aus. Uwe hatte in der Er\u00f6ffnung etwas Druck aufgebaut, der sich aber schnell verfl\u00fcchtigte und in ein ausgeglichenes Turm-und-Springer-Endspiel \u00fcberging. Uwe aber lehnte ein Remisangebot ab und schnappte nach dem ganzen Keks. Dabei \u00fcberspannte er den Bogen und musste mit einem Minusbauern in ein verlorenes Springerendspiel. Bolte verpasste einen direkten Gewinn und opferte seinen Springer, was aufgrund der dadurch entstehenden freien Randbauern a und h auch zum Gewinn h\u00e4tte reichen sollen. Nach einem weiteren Fehler Boltes schaffte Uwe es aber, K\u00f6nig und Springer zu koordinieren und beide Bauern aufzuhalten. Remis und 7-1.<br \/>\nDurch den deutlichen Sieg bleiben wir in der Spur Richtung Wiederaufstieg, die n\u00e4chste H\u00fcrde gilt es in Betzdorf zu \u00fcberspringen.<br \/>\nMehr Spannung versprach der Bezirksliga-Kampf unserer Zweiten gegen die dritte Vertretung Siegens. Schnell konnte Heinz-Roland Send seine Partie gewinnen, es folgten drei Remisen durch Stephan Toffanello, Martin Schneider und dem ersten Ersatzmann aus der Dritten, Thorsten Hummerich. Zumindest letzteres Remis entstand aus einer glasklaren Verluststellung. Nach dem Sieg von Werner Brauner gewann Stefan T\u00f6pler seine Partie und den Kampf durch ein lehrreiches Figurenopfer im Endspiel. Nach etwa vier Stunden Spielzeit holte der zweite Ersatzmann Tim Alh\u00e4user seinen ersten Sieg in der Bezirksliga, die ungl\u00fcckliche Niederlage des dritten Ersatzmannes Sebastian Schmidt fiel nicht mehr ins Gewicht, 5,5-2,5 lautete das Endergebnis.<br \/>\nBereits zum regul\u00e4ren Termin musste die dritte Mannschaft gegen den SC Burbach antreten. Der Gast kam zu sp\u00e4t (Nein, wir spielen nicht mehr im Ger\u00e4tehaus) und nur zu viert, was der Dritten eine 2-0 F\u00fchrung bescherte. Leider konnte nur noch Laurin G\u00f6b am Brett gewinnen, was aber immerhin ein 3-3 und einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg rettete.<br \/>\nSchon etwas l\u00e4nger her ist die erste Runde im Vierer-Pokal. Nachdem wir in der letzten Saison bis unter die besten 16 Teams in NRW vordringen konnten, scheiterten wir diesmal schon in Runde 1 an der ersten Mannschaft des Siegener SV. Ohne unseren Spitzenspieler Sebastian Send holten wir nur zwei Remisen durch Manfred Schneider an Brett 1 und Olaf D\u00fcber an Brett 4, in der Mitte mussten sich Uwe Eckardt und ich geschlagen geben. Auch die zweite Mannschaft hatte es mit einem Verbandsligisten zu tun, SV Kreuztal hie\u00df der Gegner. Einem beachtlichen Remis von Stephan Toffanello am Spitzenbrett gegen Stephan Giesler folgten zwei Niederlagen von Martin Reinschmidt und Sebastian Schmidt, der Sieg von Heinz-Roland Send konnte die Niederlage nicht verhindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Sonntag richteten wir unsere aufgrund des B\u00fcrgerfestes um zwei Wochen verschobene Heimspielpremiere f\u00fcr diese Saison aus. Zu Gast waren die zweite und die dritte Vertretung unseres Nachbarn aus Siegen, nochmals vielen Dank, dass Ihr der Verlegung zugestimmt habt! 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