{"id":1634,"date":"2013-02-10T19:45:12","date_gmt":"2013-02-10T18:45:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=1634"},"modified":"2013-02-10T19:46:33","modified_gmt":"2013-02-10T18:46:33","slug":"erste-mannschaft-steht-vor-dem-abstieg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/1634","title":{"rendered":"Erste Mannschaft steht vor dem Abstieg"},"content":{"rendered":"<p>Durch eine unn\u00f6tige 3,5-4,5 Niederlage gegen den direkten Konkurrenten M\u00e4rkischer Springer Halver-Schalksm\u00fchle ist der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Verbandsliga nahezu unvermeidbar.<br \/>\nEs begann gut f\u00fcr uns, konnten doch zwei unserer Schwarzbretter schnelle Remisen unter Dach und Fach bringen. Olaf D\u00fcber opferte gegen Klaus-Peter Wortmann an Brett 5 fr\u00fch einen Bauern und erhielt daf\u00fcr auch nach dem nicht eingeplanten Damentausch ausreichend Kompensation in Form des aktiven L\u00e4uferpaares. Olaf nutze dies zu einem Remisangebot, was von Wortmann akzeptiert wurde, 0,5-0,5.<br \/>\nAuch Patrick Scholl erlangte an Brett 3 mit Schwarz schnellen Ausgleich, nachdem sein Gegner Ralph K\u00e4mper die Er\u00f6ffnung recht harmlos angelegt hatte. Patrick lockerte zwar seinen K\u00f6nigsfl\u00fcgel, baute aber Gegenspiel am Damenfl\u00fcgel auf, woraufhin K\u00e4mper ins Remis einwilligte, 1-1.<br \/>\nKurz vor der Zeitkontrolle gingen wir durch Manfred Schneiders Sieg an Brett 8 gegen Pornchai Ertelt in F\u00fchrung. Manni hatte in ein leicht vorteilhaftes L\u00e4uferendspiel abgewickelt, in dem Ertelt schnell die \u00dcbersicht und einen Bauern verlor. Manni tauschte dann noch den L\u00e4ufer und f\u00fchrte das Bauernendspiel leicht zum Sieg, 2-1.<br \/>\nPostwendend mussten wir aber den Ausgleich akzeptieren. Andreas Piskorz hatte an Brett 6 zumindest in meinen Augen immer etwas besser gestanden, da der K\u00f6nig seines Gegners Thomas Maczkowiak etwas luftig stand. Andreas w\u00e4hlte aber einen falschen Zeitpunkt, um die Ereignisse im Zentrum zu forcieren, denn Maczkowiak konnte \u00fcber die ge\u00f6ffneten Linien mit einem Turm auf die zweite Reihe vordringen. Nach einem taktischen \u00dcbersehen von Andreas, setzte Maczkowiak mittels Turmopfer matt, 2-2.<br \/>\nLange Zeit ausgeglichen war die Partie am zweiten Brett zwischen Uwe Eckardt und Helmut Hermaneck. Ein fr\u00fches Remisangebot Hermanecks wurde dennoch von Uwe abgelehnt, zeigt uns doch die absolute Weltspitze momentan, dass es sich auch lohnen kann, ausgeglichene Stellungen weiterzuspielen. Tats\u00e4chlich nutze Uwe eine falsche Entscheidung Hermanecks aus, um mit dem sp\u00e4rlich verbliebenen Material (Turm, Springer und K\u00f6nig) einen unwiderstehlichen Mattangriff auf den schwarzen K\u00f6nig zu entfachen, 3-2.<br \/>\nAm siebten Brett sah es lange Zeit sehr gut f\u00fcr uns aus. Daniel Mohr hatte fast alle seine Figuren gef\u00e4hrlich vor dem K\u00f6nig von Vladimir Dolgopolyj aufgefahren. Fast bei jedem Zug rechnete ich mit einer schnellen taktischen L\u00f6sung zu Daniels Gunsten, aber keine der vielen Opferm\u00f6glichkeiten erwies sich als stichhaltig, weswegen Daniel darauf verzichtete. Zu Recht, wie der Computer hinterher zeigte. Auch nach dem Abtausch eines gro\u00dfen Teils des Materials stand Daniel noch besser, lie\u00df aber bei knapper Zeit die Aktivierung von Dolgopolyjs bislang schlummerndem L\u00e4ufer zu. Dieser erwischte einen Bauern, woraufhin Dolgopolyj in ein Doppelturmendspiel abwickelte, das sich erstaunlich schnell als nicht haltbar erwies, 3-3.<br \/>\nEbenfalls ein Endspiel mit Minusbauer musste Sebastian Send am Spitzenbrett gegen Volker Schmidt verteidigen. Bei einem taktischen Intermezzo im Mittelspiel konnte Schmidt einen Bauern gewinnen und ins L\u00e4uferendspiel abwickeln. Es gelang ihm aber nicht, Sebastians Bauern auf der falschen Felderfarbe festzulegen, wodurch Sebastian das Endspiel schlie\u00dflich halten konnte, 3,5-3,5.<br \/>\n3,5-3,5 klingt spannend, aber das war es zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr. Sehr optimistisch hatte ich schnell in ein Endspiel mit zwei T\u00fcrmen und einem Springer auf meiner Seite und zwei T\u00fcrmen und einem vermeintlich schwachen L\u00e4ufer auf Seiten meines Gegners Dariusz Gorzinski abgewickelt. Im Glauben, dass nur ich diese Stellung auf Gewinn spielen kann, entging mir bei knapper Zeit v\u00f6llig, dass auch Gorzinski aktive Z\u00fcge machen darf. Im vierzigsten Zug patzte ich einen Bauern ein und konnte, obwohl es laut Computer m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, keinen geordneten Widerstand mehr leisten, 3,5-4,5.<br \/>\nDamit stehen wir mit nur einem Punkt weiterhin am Ende der Verbandsligatabelle, w\u00e4hrend die komplette Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg voll oder zumindest teilweise punktete. Aus den letzten drei K\u00e4mpfen brauchen wir nun noch mindestens f\u00fcnf von sechs Punkten, was angesichts der Gegnerschaft aus Ennepe, Plettenberg und Bergneustadt\/Derschlag schwer m\u00f6glich erscheint.<br \/>\nDie zweite Mannschaft konnte durch einen knappen 4,5-3,5 Sieg \u00fcber den zu sechst angetretenen Gegner aus Gebhardshain den vierten Platz in der Bezirksliga erobern. Neben den kampflosen Siegern Stephan Toffanello und Hans-Wolfgang Dittmann konnten Stefan T\u00f6pler und Martin Schneider am Brett  gewinnen, Roland Brosius spielte Remis.<br \/>\nF\u00fcr den Verlauf der 1,5-4,5 Niederlage der dritten Mannschaft gegen die Dritte aus Hellertal \u00fcbergebe ich das Wort an den Mannschaftsf\u00fchrer Andreas Sch\u00f6ning:<br \/>\n\u201eUnser 1: Brett war siegreich. Gut und solide gespielte Partie von Christian Ha\u00dfler und am Ende hat Ulrich Kraus, der bis dahin zumindest auf Augenh\u00f6he spielte, durch einen ungeschickten Zug eines Bauern den drohenden Spie\u00df, eine Fesselung \u00fcbersehen, in der zwei unterschiedlich farbige T\u00fcrme und der Krau&#8217;sche K\u00f6nig eine Hauptrolle hatten. 1-0<br \/>\nBrett 2: (meine Wenigkeit). Ich hatte mit Herbert Rau (DWZ 1686) zumindest in meinen Augen ein Schwergewicht gegen\u00fcber am Brett sitzen. Da prallten einige Jahrzehnte Erfahrung (Rau) auf einige Jahrzehnte Unkenntnis (Sch\u00f6ning). Also habe ich mir \u00fcberlegt, das ich was ungew\u00f6hnliches auf&#8217;s Brett bringen m\u00fcsste und mich den Samstag \u00fcber mit dem Blackmar-Diemer-Gambit (die Halosar-Fallen-Variante mit 5. Dxf3) seeeehr eingehend informiert, nachdem wir am Freitag Abend im Training bereits dr\u00fcber gesprochen hatten. Ganz sch\u00f6n biestiger Kampf, wenn schwarz es nicht kennt, aber&#8230;.die Erfahrung siegte (nach knapp einer Stunde) und Rau nutzte meinen Fehler, in Zug 11 nicht den Springertausch zu machen, aus. Danach kam der gro\u00dfe Zusammenbruch.<br \/>\nBrett 3: ging kampflos an Friedrich Hirz, nachdem Laurin G\u00f6b sich zwar abgemeldet hatte, aber am Samstag auf meiner Firmen-Email, dadurch konnte ich das nicht sehen.<br \/>\nBrett 4: Jan Alh\u00e4user spielte sehr gut mit gegen Tadeusz Sozna, nahm aber dessen Angebot zum Spingertausch zu sorglos an und dadurch kam Sozna in Vorteil, den er letztlich zum Sieg verwerten konnte. (Anmerkung des Jugendleiters: Das nach dem besagten Springertausch entstandene Bauernendspiel diente am Samstag noch zu Trainingszwecken. Nach langen Analysen kamen wir zusammen mit Rechnerunterst\u00fctzung zu dem Schluss: Remis)<br \/>\nBrett 5: Hier kam unser Youngster Alexander Ziel zu seinem Deb\u00fct, hatte trotz solidem Aufbau aber gegen Willwacher nicht wirklich etwas in der Hand und schlie\u00dflich gewann Willwacher trotz gutem \u00dcberlegen und st\u00e4ndigem Dagegenhalten Alexanders.<br \/>\nBrett 6: Hier kam Sebastian Schmidt, unser Nachmelde-Joker wieder zum Einsatz und bescherte uns das zweite Brett, das nicht verlor. Mit einem sauberen Remis brachte er gegen Rainer M\u00fcller einen halben Punkt nach Hause.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch eine unn\u00f6tige 3,5-4,5 Niederlage gegen den direkten Konkurrenten M\u00e4rkischer Springer Halver-Schalksm\u00fchle ist der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Verbandsliga nahezu unvermeidbar. Es begann gut f\u00fcr uns, konnten doch zwei unserer Schwarzbretter schnelle Remisen unter Dach und Fach bringen. 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