{"id":1127,"date":"2011-05-10T20:14:20","date_gmt":"2011-05-10T19:14:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=1127"},"modified":"2011-05-10T20:15:04","modified_gmt":"2011-05-10T19:15:04","slug":"erste-steigt-ab-dritte-nicht-zweite-mit-achtungserfolg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/1127","title":{"rendered":"Erste steigt ab, Dritte nicht, Zweite mit Achtungserfolg"},"content":{"rendered":"<p>Trotz eines ungef\u00e4hrdeten 5,5-2,5 gegen den SV Morsbach muss die erste Mannschaft die Morsbacher in die Verbandsklasse S\u00fcd begleiten. Die erhoffte Hilfe aus Sundern und Bergneustadt blieb aus, womit unser Sieg nur f\u00fcr die Statistik war.<br \/>\n1-0 in F\u00fchrung gingen wir bereits am Samstag, Morsbachs Spitzenspieler Thomas Franke war erkrankt und sagte ab, wodurch Sebastian Send ein Nachmittag in der Sonne erm\u00f6glicht wurde.<br \/>\nDann spielten wir an den hinteren vier Brettern unser gesammeltes 1300 Punkte schweres DWZ-Plus aus:<br \/>\nAn Brett f\u00fcnf war Olaf D\u00fcber zwar schlecht aus der Er\u00f6ffnung gekommen und hatte zudem Unmengen an Bedenkzeit verbraten, aber sein Gegner Andreas Jacke verlor den Faden, Olaf behielt einen Mehrbauern. Dass Jacke im 19 Zug in ein einz\u00fcgiges Matt lief, machte Olaf die Sache einfacher.<br \/>\nEin Brett weiter hinten brauchte Daniel Mohr zwar zwei Z\u00fcge mehr zum Mattsetzen als Olaf, aber Christian Mauelshagen leistete wenig Widerstand, sodass Daniel mit seinem Angriff scheinbar m\u00fchelos durchkam.<br \/>\nUnser Topscorer Patrick Scholl schraubte seine Bilanz auf ungeschlagene 6,5\/9. Seine Gegnerin Sarah Pieck opferte mutig eine Figur, konnte aber nicht gen\u00fcgend Nachschub f\u00fcr ihren Angriff organisieren. Patrick brachte seinen K\u00f6nig in Sicherheit und konterte erfolgreich.<br \/>\nFrank Mickisch strebte am achten Brett schon aus der Er\u00f6ffnung heraus ein L\u00e4uferendspiel mit dem minimalen Vorteil der Bauernmehrheit am Damenfl\u00fcgel an. Lukas Schneider lie\u00df sich darauf ein und musste tatenlos zusehen, wie Frank seine Majorit\u00e4t gewinnbringend ans Laufen brachte.<br \/>\n5-0 also f\u00fcr uns nach etwa 3 Stunden. Spannender verliefen die Partien weiter vorne:<br \/>\nAn Brett drei musste ich mich mit einem Mitglied des nahezu unersch\u00f6pflichen Morsbacher Talenteschuppens auseinandersetzen. Johannes Karth\u00e4user erspielte auch einigen Vorteil in Form eines gedeckten Freibauerns auf b6 und tauschte alles ab, was ihm vor die Flinte kam. Im Turmendspiel aber unterlief ihm ein Lapsus, er lie\u00df meinen K\u00f6nig zum Quadrat des Freibauern laufen. Somit konnte ich auch dem Turmtausch zustimmen, da mein gedeckter Freibauer auf d5 verhinderte, dass Karth\u00e4users K\u00f6nig meine Bauern am K\u00f6nigsfl\u00fcgel abr\u00e4umt, Remis.<br \/>\nUwe Eckardt k\u00e4mpfte an Brett zwei um seine Serie, acht ausgek\u00e4mpften Remisen in Folge sollte das neunte folgen. Sein Gegner Martin Riederer versuchte sein Gl\u00fcck mit einem diesbez\u00fcglichen Angebot nach neun Z\u00fcgen, aber so einfach wollte Uwe den Friedensnobelpreis nicht erringen. Er spielte weiter und gab einen Bauern. Leider stellte sich die gew\u00fcnschte Kompensation nicht ein und sp\u00e4testens als auch noch eine Qualit\u00e4t weg war, war klar, dass Uwe die Serie nicht beenden w\u00fcrde. Riederer umschiffte alle Klippen und fuhr den vollen Punkt ein.<br \/>\nAuch Andreas Piskorz bekam ein Friedensangebot, allerdings stand es da schon 5-0 f\u00fcr uns, was Andreas trotz nur schwach kompensierter Minusqualit\u00e4t ablehnte. Seine Angriffshoffnungen erf\u00fcllten sich nicht, Benedikt Schneider gewann das anschlie\u00dfende Endspiel sicher.<br \/>\nIm Laufe des Abends trudelten die anderen Ergebnisse ein. Leider hatten sich wohl weder Sundern (acht Remisen gegen Menden) noch Bergneustadt (zu siebt gegen L\u00fcdenscheid) f\u00fcr uns ins Zeug gelegt, aber es w\u00e4re zu kurzsichtig, dies zu bem\u00e4ngeln. F\u00fcnf(!) 3,5-4,5 Niederlagen in der Saison zeigen, dass wir uns selbst um den Klassenerhalt gebracht haben.<br \/>\nDer Klassenerhalt der dritten Mannschaft war hingegen bereits am Samstag klar, denn da erreichte uns die Absage der G\u00e4ste aus Niederfischbach. Der kampflose Sieg brachte die Dritte auf sechs Mannschaftspunkte, die in der Bezirksklasse (im Gegensatz zur Verbandsliga) ausreichten.<br \/>\nDurch den Ausfall dieses Kampfes konnte unsere Zweite tats\u00e4chlich mit acht Spielern gegen den  Tabellenf\u00fchrer aus Bad Berleburg antreten. Zu dem grandiosen Sieg von James Gray (OK, es war kampflos, aber ich sollte das so schreiben ;-)) gesellten sich Siege von Heinz-Roland Send und Roland Brosius. Nach den Niederlagen von Werner Brauner, Hans-Wolfgang Dittmann und Daniela Seliger folgten die Remisschl\u00fcsse von Stefan T\u00f6pler und Martin Schneider.<br \/>\nIn der Endabrechnung der Bezirksliga belegt unsere Zweite einen guten vierten Platz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz eines ungef\u00e4hrdeten 5,5-2,5 gegen den SV Morsbach muss die erste Mannschaft die Morsbacher in die Verbandsklasse S\u00fcd begleiten. 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