{"id":1052,"date":"2011-01-30T16:15:19","date_gmt":"2011-01-30T15:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/?p=1052"},"modified":"2011-01-30T16:15:20","modified_gmt":"2011-01-30T15:15:20","slug":"wichtiger-sieg-in-ludenscheid","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/archives\/1052","title":{"rendered":"Wichtiger Sieg in L\u00fcdenscheid"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits unten kurz gemeldet, hat die erste Mannschaft ihr Nachholspiel in L\u00fcdenscheid mit 5,5-2,5 gewonnen und damit die rote Laterne an die dortige SVG abgegeben.<br \/>\nWie erwartet traten die Gastgeber in Bestbesetzung an, in der Woche zuvor gegen Ennepe sa\u00dfen noch f\u00fcnf Ersatzspieler am Brett.<br \/>\nDen ersten halben Punkt erzielte unser Ersatzspieler Stephan Toffanello an Brett acht. Stephan kam mit etwas Entwicklungsr\u00fcckstand aus der Er\u00f6ffnung, aber sein Gegner Valerian Giraud setzte nicht konsequent nach und lie\u00df Stephan die Entwicklung beenden. Als dann die Damen und alle Leichtfiguren bis auf ungleichfarbige L\u00e4ufer getauscht waren, einigte man sich auf Remis, 0,5-0,5.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-8-Analyse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-8-Analyse.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 8 Analyse\" width=\"520\" height=\"339\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1051\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-8-Analyse.jpg 520w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-8-Analyse-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/a><br \/>\nToffanello und Giraud w\u00e4hrend der Analyse<\/p>\n<p>Dann gerieten wir sogar in R\u00fcckstand. An Brett vier war Andreas Piskorz mit leichtem positionellem Vorteil gegen Philipp Denger aus der Er\u00f6ffnung gekommen. Leider ging ihm dann im Mittelspiel in einem taktischen Handgemenge ein Bauer verloren. Denger tauschte clever alles ab, bis ihm noch ein L\u00e4ufer gegen Andreas&#8216; Springer verblieb, wodurch der Mehrbauer, ein Freibauer auf der a-Linie, noch weiter an Bedeutung gewann. Lehrbuchm\u00e4\u00dfig setzte sich der langschrittige L\u00e4ufer gegen den Springer durch, 0,5-1,5.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-4-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-4-7.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 4-7\" width=\"520\" height=\"355\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1050\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-4-7.jpg 520w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-4-7-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/a><br \/>\nVorn im Bild Andreas mit b\u00f6ser Vorahnung, dahinter Olaf mit skeptischem Blick auf Brett vier<\/p>\n<p>Binnen einer Minute aber gingen wir in F\u00fchrung. An Brett drei hatte ich gegen Andreas Sch\u00e4fers in der Er\u00f6ffnung einen Bauern geopfert, der aber durch offene Linien und schwache Felder bei meinem Gegner kompensiert wurde. Als es taktisch wurde, bekam ich meinen Bauern zur\u00fcck, musste aber zulassen, dass Sch\u00e4fers mit Dame und Springer gef\u00e4hrlich auf meinem Damenfl\u00fcgel auftauchte. Auf Umwegen bugsierte ich daf\u00fcr einen Turm auf die siebte Reihe, Sch\u00e4fers \u00fcbersah zudem einen entscheidenden Schwenk meiner Dame zum mittlerweile von schwarzen Figuren verlassenen K\u00f6nigsfl\u00fcgel. Nach einem Springereinschlag in die K\u00f6nigsstellung kn\u00fcpften meine beiden Schwerfiguren ein undurchdringliches Mattnetz, 1,5-1,5.<br \/>\nFast zeitgleich konnte Olaf seine Partie gegen Ivan Scherbanev siegreich gestalten. Olaf hatte Scherbanevs K\u00f6nig zur langen Rochade gezwungen und \u00f6ffnete mittels Bauernopfer die b- und c-Linie, um einen K\u00f6nigsangriff zu starten. Scherbanev suchte derweil mit seiner Dame Gegenspiel am K\u00f6nigsfl\u00fcgel. Von dort gab es jedoch kein Zur\u00fcck, Olaf schnitt der schwarzen Dame den R\u00fcckweg ab und eroberte sie mit dem subtilen Bauernzug h3, 2,5-1,5.<br \/>\nAn Brett sechs machten wir uns auch lange Hoffnung auf einen vollen Punkt. Patrick Scholl entfaltete bei beidseitiger langer Rochade einen gef\u00e4hrlichen Angriff auf Ryszard Galickis K\u00f6nig. Galicki kam am K\u00f6nigsfl\u00fcgel nicht voran und musste den Angriff auf der anderen Seite mittels Qualit\u00e4tsopfer abwehren. Patrick lie\u00df dann allerdings unter Damentausch einen Bauern stehen, dennoch schien das Endspiel gewonnen. Es zeigte sich aber wieder, warum die Springer besonders in Zeitnot gerne \u201eGabeltiere\u201c genannt werden, die st\u00e4ndigen Drohungen des wei\u00dfen H\u00fcpfers kosteten Patrick die Qualit\u00e4t, das anschlie\u00dfende Turmendspiel war dann klar Remis, 3-2.<br \/>\nDas Spitzenduell an Brett eins zwischen Sebastian Send und Thomas Windfuhr erschien mir lange Zeit relativ ausgeglichen, Sebastian stellte zwar am Damenfl\u00fcgel immer wieder Drohungen auf, aber Windfuhr konnte dagegen halten. In Zeitnot allerdings eroberte Sebastian einen wichtigen Zentralbauern, Windfuhr versuchte einen Verzweiflungsangriff gegen Sebastians K\u00f6nig, der aber pariert wurde und weiteres Material kostete, im 41. Zug gab Windfuhr sich geschlagen, 4-2.<br \/>\nDen Sack zu machte Uwe Eckardt. In einer typischen Karlsbader Mittelspielstruktur hatte Uwes Gegner Rolf Larisch am Damenfl\u00fcgel Uwe einen schwachen Bauern angedreht, diesen belagert und schlie\u00dflich erobert. Uwe setzte auf Figurenspiel gegen den schwarzen K\u00f6nig. Larisch konnte den Angriff abschw\u00e4chen, aber die Dauerdrohungen, die Uwe aufgebaut hatte, zwangen Larisch dazu, in die Zugwiederholung einzuwilligen, 4,5-2,5.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-1-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-1-2.jpg\" alt=\"\" title=\"Brett 1-2\" width=\"520\" height=\"304\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1049\" srcset=\"http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-1-2.jpg 520w, http:\/\/www.weidenau-geisweid.de\/wg2006\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Brett-1-2-300x175.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/a><br \/>\nDie Spitzenbretter in Aktion, links Sebastian Send-Thomas Windfuhr, rechts Rolf Larisch-Uwe Eckardt (hinter der Kamera)<\/p>\n<p>An Brett sieben hatte sich eine f\u00fcr Frank Mickischs Verh\u00e4ltnisse v\u00f6llig untypische Partie entwickelt. Herrscht bei ihm sonst oft f\u00fcr den Zuschauer undurchsichtiges Chaos auf dem Brett, hatte er seinem Gegner Klaus Schwarz diesmal fr\u00fch einen Bauern abgenommen und in ein gewonnenes Springerendspiel abgetauscht. Bis der Punkt in trockenen T\u00fcchern war, vergingen zwar noch ein paar Stunden, aber Spannung kam nicht mehr auf, 5,5-2,5.<br \/>\nDurch diesen wichtigen Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf haben wir nun mit 4-6 Punkten das breite Mittelfeld erreicht, allerdings stehen in den n\u00e4chsten drei K\u00e4mpfen mit Hagen, Bergneustadt\/Derschlag und Iserlohn sehr schwere Aufgaben bevor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits unten kurz gemeldet, hat die erste Mannschaft ihr Nachholspiel in L\u00fcdenscheid mit 5,5-2,5 gewonnen und damit die rote Laterne an die dortige SVG abgegeben. Wie erwartet traten die Gastgeber in Bestbesetzung an, in der Woche zuvor gegen Ennepe sa\u00dfen noch f\u00fcnf Ersatzspieler am Brett. 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