Dienstag 29. April 2008 von Daniel Mohr
Aufgrund des Rückzuges von Betzdorf-Kirchen aus der NRW-Oberliga hat Kspr. Hagen (mit einem Brettpunkt Vorsprung) die Klasse gehalten. Damit steigen aus der Verbandsliga nur 2 Mannschaften ab. Da Hemer und Menden gegeneinander spielen, können wir selbst bei ungünstigstem Verlauf nur noch 8. werden und haben damit den Klassenerhalt in der Verbandsliga sicher!
Meldung zum Rückzug Betzdorf-Kirchen
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Dienstag 22. April 2008 von Michael Meinhardt
Da der vorletzte Kampf der ersten Mannschaft in Bergneustadt hier aus zeitlichen Gründen unter den Tisch fallen musste (Im Schnelldurchlauf: 3-5 verloren; Olaf 1 kl, Sebastian, Patrick, Andreas und Heinz-Roland remis), kommen wir auf den Kampf am letzten Wochenende beim Tabellenführer in Letmathe zu sprechen.
Bereits nach ungefähr anderthalb Stunden war die Entscheidung am achten Brett gefallen, Heinz-Roland Send verlor das übliche Wettrennen auf den gegnerischen König bei heterogenen Rochaden. Am sechsten Brett hatte Patrick Scholl meine dringende Bitte mit Schwarz solide zu spielen nur 7 Züge lang umgesetzt, ehe er wenig entwickelt mit g5, h5 und dem Bauernopfer g4 auf den weißen König losstürmte. Da sein Gegner nicht konsequent fortsetzte, konnte Patrick seine Türme auf der g- und h-Linie in Stellung bringen und entscheidend einen Läufer opfern.
Die nächsten Entscheidungen fielen in der Zeitnotphase. Sebastian hatte am ersten Brett seinen Bauernschutz vor dem König in einen Figurenschutz eingetauscht, aber sein Gegner fand die Lücke, 1-2. An Brett vier hatte Olaf nach der Eröffnung die Initiative am Damenflügel und im Zentrum übernommen, während der Gegenangriff am Königsflügel kaum in Schwung kam. Durch einen Springerabzug sammelte Olaf dann genügend Material ein, um den vollen Punkt einzufahren. Mein Gegner hatte mir in der Eröffnung durch ein Versehen die Möglichkeit gegeben, seinen König mittels Scheinopfer in der Mitte festzuhalten. Mattsetzen konnte ich ihn dort zwar nicht, aber die Zeit, die er für seine Evakurierung nach a8 benötigte, nutzte ich, um ein Freibauernduo im Zentrum zu bilden, was schließlich gemeinsam zur Umwandlung schritt.
Völlig unerwartet lagen wir 3-2 in Führung! Und der Blick auf die restlichen Bretter war durchaus angenehm. Uwe hatte sich in seiner unnachahmlichen Weise aus einer Mittelspielstellung mit glattem Minusbauern in ein Damenendspiel gerettet, aus dem es für seinen Gegner kein Entrinnen aus dem Dauerschach gab. Wir brauchten also nur noch einen Punkt zur Sensation und wieder einmal war auf den “alten Mann” Verlass. Obwohl er zwischendurch seine beiden Mehrbauern einfacher und nervenschonender hätte ausnutzen können, gewann Andreas am siebten Brett letztlich souverän und brachte uns dem Klassenerhalt einen Riesenschritt näher. Daniels lang anhaltender aber erfolgloser Widerstand mit zwei Minusbauern fiel daher nicht mehr ins Gewicht.

Vorne links im Bild Andreas bei der Zurschaustellung meisterlicher Endspieltechnik. Irgendwo hinter dem Bild sein Mannschaftführer, der ihn in den bösesten Alpträumen schon mit Turm und Springer gegen Turm nutzlos übers Brett ziehen sah…
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